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Die Fliesenleger sollen noch in dieser Woche mit den Arbeiten in den Damenduschen beginnen.

Die Fliesenleger sollen noch in dieser Woche mit den Arbeiten in den Damenduschen beginnen.© Symbolbild

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Burgdorf

Schwere Mängel verzögern Sanierung

Die Sanierung der Sanitärräume in der Ehlershäuser Sporthalle kommt jetzt zügig voran. Unerwartete, schwerwiegende Mängel unter der Bodenplatte haben die Arbeiten jedoch erheblich verzögert und die Kosten in die Höhe getrieben - auf 105.000 bis 110.000 Euro.

Ehlershausen. Geplant hatte die Stadt, die sanitären Anlage gemäß den hygienischen Anforderungen nach der Trinkwasserverordnung zu sanieren. Im Zuge dieser Arbeiten sollten die Sanitärräume auch ansprechend hergerichtet werden, erklärt Gunther Marsch von der Gebäudewirtschaftsabteilung. Die Sanierung sollte zu Beginn der Sommerferien abgeschlossen sein. Doch daraus wurde nichts - es wird derzeit noch immer gearbeitet.

Der Grund für die massive Verzögerung: Die Handwerker entdeckten laut Marsch unterhalb der Bodenplatte schwerwiegende Mängel im Bereich der Schmutzwassergrundleitungen sowie der Fußbodenabdichtungen. Die Folge: Die Sanierung wurde aufwändiger und damit teuer und langwieriger, sodass die Bauarbeiten in die Sommerferien hinein verlängert werden mussten.

"Aufgrund der deutlich gestiegenen Sanierungskosten mussten zwei Bauabschnitte gebildet werden", erklärt Marsch. Der erste, der Herrentrakt, wurde in den Sommerferien fertig. Doch am zweiten Bauabschnitt, dem Damentrakt, wird nach wie vor gearbeitet. In dieser Woche sollen die Fliesenleger loslegen.

Es war zunächst nicht sicher gewesen, ob der Damentrakt überhaupt noch in diesem Jahr saniert werden könnte. Deshalb wurde er mit geringem Aufwand soweit hergerichtet, dass die Duschen und Toiletten zumindest genutzt werden konnten. Denn die Stadt musste zunächst prüfen, was der zusätzliche Sanierungsaufwand kostet und ob dafür genug Geld in der Stadtkasse ist. Falls nicht, hätte die Restsanierung laut Marsch ins Frühjahr 2018 verschoben werden müssen.

Doch das Geld reicht. Deshalb wird den Schülerinnen und den Sportlerinnen in Kürze eine komplett sanierte Sanitäranlage zur Verfügung stehen. "Kalkuliert hatten wir mit 90.000 Euro, jetzt werden zwischen 105.000 und 110.000 Euro", sagt Marsch.


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