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In Ehlershausen kann nach Einschätzung der städtischen Bauverwaltung im Rathaus nur nördlich und südlich der Ramlinger Straße ein neubaugebiet entstehen.

In Ehlershausen kann nach Einschätzung der städtischen Bauverwaltung im Rathaus nur nördlich und südlich der Ramlinger Straße ein neubaugebiet entstehen.© Dege (Archiv)

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Burgdorf

Nächstes Baugebiet entsteht in Ehlershausen

Das nächste Neubaugebiet in der Stadt soll nach Möglichkeit in Ehlershausen entstehen. Das sieht eine am Dienstagabend einstimmig verabschiedete Empfehlung des Ratsausschusses für Bauangelegenheiten und Stadtentwicklung vor.

Burgdorf. Der Bedarf nach Bauland ist groß. Auf einer von der Stadt geführten Warteliste stehen laut Liegenschaftsabteilung mehr als 600 Interessenten. „Ich bekomme ständig Anfragen nach Bauland“, sagte Ehlershausens Ortsbürgermeisterin Birgit Meinig am Randes der gut besuchten Ausschusssitzung. Auch Dachtmissens Ortsvorsteher Jörg Neitzel trug in der Sitzung den Wunsch nach Bauplätzen vor. Bauland hatten zuvor auch schon die Ortsräte von Otze und Schillerslage sowie der Ortsvorsteher von Sorgensen, Dirk Schwertfeger, für ihre Orte reklamiert.

Der Bauausschuss orientierte sich mit seiner Empfehlung für Ehlershausen an einer von der Bauverwaltung im Rathaus erarbeiteten Matrix, welche Ehlershausen, Otze, Schillerslage, Dachtmissen und Sorgensen nach zuvor festgelegten Bewertungskriterien qualifiziert. Daraus ergibt sich eine Eignungsrangliste, in der Ehlershausen Platz eins einnimmt, gefolgt von Otze und Schillerslage.

Für die von SPD, Grünen und WGS gebildete größte Gruppe im Rat sprach sich der Sozialdemokrat Michael Rheinhardt klar dafür aus, das nächste Baugebiet in Ehlershausen zu entwickeln. Dort gebe es die erforderliche Infrastruktur. Simone Heller von den Grünen unterstützte ihn: „Für mich kommt nur Ehlershausen infrage.“ In Otze hingegen seien die Kapazitäten der Grundschule und der Kita jetzt schon ausgeschöpft.

Dagegen warb der Christdemokrat Klaus Köneke dafür, tunlichst in mehreren Ortsteilen gleichzeitig Bauland zu entwickeln. Weil dort lange nichts mehr passiert sei, gelte es, nun Nägel mit Köpfen zu machen. Köneke konnte sich aber nicht durchsetzen. Er enthielt sich daher bei der Abstimmung.

Derweil bekundeten in der Einwohnerfragestunde der Sitzung vier Heeßeler ihr Interesse an einer Bebauung von großen Gartengrundstücken im Bereich des Moormühlenwegs. Dazu wäre ein Bebauungsplan erforderlich, um Baurecht zu schaffen. Bürgermeister Alfred Baxmann ließ durchblicken, dass diese Nachverdichtung am Westzipfel Heeßels auf der Agenda der Bauverwaltung stehe, angesichts des im Verhältnis zum Ertrag hohen Arbeitsaufwandes freilich nicht an vorderster Stelle.

Weil bezahlbare Wohnungen für Geringverdiener knapp sind in Burgdorf, soll die Bauverwaltung bei der Planung künftiger Neubaugebiete als Zielmarke 25 Prozent förderfähige Sozialwohnungen vorsehen. Diesen Antrag stellte Ratsherr Michael Fleischmann (Die Linke) in der Debatte. Dafür erntete er breite Zustimmung.


Burgdorf ist ...

  • ... eine Stadt im Osten der Region Hannover mit neun Ortsteilen und rund 30.000 Einwohnern.
  • ... bekannt für Spargelanbau und  Hannoveraner-Zucht.
  • ... die Heimat des Handball-Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf.
  • ... mit seiner historischen Innenstadt das ideale Ziel für einen Tagesausflug.
  • ... 6x pro Woche Thema im Anzeiger, die als Heimatzeitung in Burgdorf der Neuen Presse beiliegt. Im Abo und am Kiosk - ohne Mehrkosten.

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