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Kultusministerium: Planungen fürs neue Schuljahr laufen

Sechs Wochen keine Schule: Niedersachsen startet nach der Zeugnisvergabe am Mittwoch in die großen Ferien. Der Schulstart im Herbst wartet dann mit einigen Änderungen auf Schüler, Lehrer und das Kultusministerium.

Hannover.. Mehr als eine Million Schüler starten am Mittwoch in Niedersachsen in die Sommerferien. Nach der Verschnaufpause warten einige Veränderungen an den Schulen: Die Rückkehr zum G9, die Eröffnung von zusätzlichen Ganztagsschulen und weniger Arbeitsstunden für Gymnasiallehrer beschäftigen das Kultusministerium auch in der Sommerpause.

Während der Ferien müssten Weichen für das neue Schuljahr gestellt werden, sagte Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD). Rund 850 000 Schüler an allgemeinbildenden und etwa 250 000 an berufsbildenden Schulen erhalten am Mittwoch nach Angaben des Kultusministeriums in Niedersachsen ihre Zeugnisse.

Die Zahl der Schüler, die ihre Schullaufbahn im kommenden Jahr beginnen, ist im Vorjahresvergleich zurückgegangen: Rund 68 000 Schüler werden im September zu ihrem ersten Schultag antreten - im Jahr davor waren es noch knapp über 70 000.

Weniger werden auch die Unterrichtsstunden für Niedersachsens Gymnasiallehrer. Das OVG Lüneburg hatte Ende Juni die Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung von 23,5 auf 24,5 Wochenstunden als verfassungswidrig erklärt.

Mehr Zeit zum Lernen sollen laut dem Kultusministerium dafür die Schüler an Gymnasien bekommen: Die Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren und eine schlankere Stundentafel bedeuteten weniger Stress für Schüler, sagte Heiligenstadt.

Zuwachs wird es bei der Anzahl der Schulen geben. Niedersachsens Schüler können nach den Sommerferien landesweit an 87 neuen Ganztagsschulen beginnen: Zum Schuljahr 2015/16 öffnen 65 Grundschulen, neun Oberschulen, sieben Gesamtschulen, drei Gymnasien, zwei Realschulen und eine Förderschule ihre Türen.

Derzeit gibt es rund 2900 allgemeinbildende Schulen und 260 Berufsschulen im Land. Im niedersächsischen Kultusministerium freut man sich nach einer turbulenten Zeit auf die Ferien. Die vergangenen Wochen seien intensiv gewesen, sagte Ministerin Frauke Heiligenstadt (SPD).

"Sommerurlaub steht für mich erst ab Mitte August im Kalender." Bis dahin müssten noch Vorbereitungen für das kommende Schuljahr getroffen werden.


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