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Gut ANGEKOMMEN:

Gut ANGEKOMMEN: Michael Stopp mit seinem E-Golf.

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E-Auto-Test: Leise auf dem Weg zur Arbeitsstelle

Der erste Arbeitstag der Woche, NP-Tester Michael Stopp kommt gut durch den Berufsverkehr. Das Aufladen in der Mittagspause sorgt für Abwechslungs, nach drei Stunden liegt die Akkuleistung bei rund 280 Kilometern.

HANNOVER.  Der erste Arbeitstag der Woche, die erste Fahrt mit dem E-Auto von zu Hause in Gehrden direkt zur Arbeitsstelle nach Lahe – und wieder zurück: „Das Fahren macht Spaß, auch im Berufs-und Stadtverkehr“, sagt Michael Stopp, unser Alltagstester.

Das erste Mal an der Ladestation war der Gehrdener auch, und zwar bei einem VW-Händler an der Podbi. Dort durfte der 52-Jährige sogar kostenlos seinen Golf aufladen. Michael Stopp nutze seine Mittagspause, schloss den Wagen um 13 Uhr an das Ladegerät an und holte es gegen 16 Uhr nach Feierabend wieder ab. Auf rund 280 Kilometer Laufleistung hatte sich der Akku in dieser Zeit hochgeladen – genug, um nach Hause zu kommen und morgen wieder zur Arbeit zu fahren.

Würde er denn immer seine Mittagspause opfern, um den E-Golf aufzuladen? „Das ist für mich kein Problem“, sagt Michael Stopp. „Das sind für mich 15 Minuten Fußweg hin und zurück, das macht mir nichts aus.“ Ein Ausschlusskriterium sei dies für ihn jedenfalls nicht.

Kleinere Lade-Probleme gab es allerdings am Sonntag: Vor dem 96-Spiel wollte Stopp den E-Golf schon mal sicherheitshalber an einer kostenpflichtigen Enercity-Säule (fünf Euro für eine Stunde) auftanken – sein Wagen war dafür aber nicht freigeschaltet. Der einzige Schönheitsfehler an diesem Tag für den 96-Fan.

Gewöhnungsbedürftig findet er noch die geringe Reichweite. Den eigentlich am Sonnabend geplanten Tagesausflug an die Nordsee hatten die Stopps kurzfristig ausfallen lassen – aus Sorge, dass sich dort keine Auflademöglichkeit findet, beziehungsweise sie besetzt ist, und man dann an der Küste wegen fehlender Energie quasi strande. „So sind wir stattdessen ans Steinhuder Meer gefahren, was auch in Ordnung war“, sagt Stopp. Über sein Display habe er stets kontrollieren können, wie es um die Reichweitenleistung stehe.

Von Andreas Voigt