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DAS RUNDE MUSS INS ECKIGE: NP-E-Golf-Tester Michael Stopp verlädt Bälle in den Kofferraum.© Behrens

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Bälle und Trikots sollen passen

Ist Papa schon da? Sohn Jannis wartet auf Papa Michael Stopp – gemeinsam wollen sie ausprobieren, ob der E-Golf sich eigentlich auch für Auswärtsspiele eignet.

Hannover.  Stopp ist Trainer der G1 des SV Gehrdens, der Heimstadt des Familienvaters. Und wenn die Kindermannschaft in andere Orte fährt, dann muss einiges mit: Hütchen, Bälle, trikots – das Übliche eben.

Ob Papa kommt, ist schwer mitzubekommen im Haus der Stopps. Denn der E-Golf, das zeigt sich, als Vater Stopp auf den Hof fährt, ist leise. Sehr leise. Trotzdem bekommt Jannis es gleich mit – und kurz darauf steht er mit Freund Faraj und im Trainingsdress in der Einfahrt des Einfamilienhauses. Gefällt Ihm Papas neues Auto? „Ist schon ziemlich gut.“

Vater Stopp weckt mit seinem neuen Gefährt auch außerhalb des eigenen Grundstückes Interesse. „Ein Nachbar kam gestern Abend rüber, wollte sich mal informieren.“ Der habe zum Beispiel auch Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach und ein entsprechendes Interesse an Dingen, die neben Umwelt vielleicht auch den Geldbeutel entlasten. Einig waren sich die Nachbarn in der Hinsicht allerdings in einem Negativpunkt: E-Autos sind noch ganz schön teuer. Die Investition müsste sich erstmal rechtfertigen.

Die Fahrt zum Sportplatz ist gestern schnell erledigt – normalerweise geht Stopp zu Fuß, es dauert keine fünf Minuten zum Trainingsgelände. Aber es soll ja probiert werden, wie gut sich das E-Auto für Auswärtsfahrten eignet. „Der Kofferraum ist genauso breit und tief wie bei meinem Golf, den ich sonst fahre – aber er ist wegen der Akkus flacher.“ Und tatsächlich: Der Kofferraum ist schnell voll. Aber: Das Auto-Zubehör wie Ladekabel ist auch noch drin. Es passt gerade so eben. Aber ein Golf ist eben auch kein Kombi, egal ob E oder klassisch.

Auf dem Fußballplatz trifft Stopp Andreas H., einen Bekannten. Der interessiert sich umgehend für den Test – er ist ja selbst schon E-Autos gefahren, Nissan und BMW. Den Opel Ampera findet er spannend. Als Stopp erzählt, dass „Volltanken“ zehn Euro kostet – also der Strom – ist H. dann auch weniger begeistert. „Echt, so viel?“ Trotzdem sei es langfristig interessant. „Wenn auch die Anschaffung günstiger wird. Derzeit kriege ich den normalen Golf ja für 15 000 Euro weniger.

Von Sebastian Scherer