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Hannover Der NP-Burger-Test

Der NP-Burger-Test

Es ist spürbar, dass man sich hier redlich Mühe gibt. Im Curry Culum legt man viel Wert auf Bio-Produkte und auf außergewöhnliche Angebote. Die Palette reicht von regionalem Rindfleisch bis hin zu Känguru- und Krokodilburger.
Ambiente: Zeitgemäß, aber am Ende dann recht unauffällig – das ist der Eindruck, den das Curry Culum hinterlässt. Aufgestützt auf solide Holztische kann der hungrige Gast aber alles Wesentliche beobachten – vom vorderen Bereich aus hat man freie Sicht auf den Grill und die komplette Küche. Ein gutes Gefühl, zumal hier ganz offensichtlich sauber und strukturiert gearbeitet wird.
Fleisch: Um die Vergleichbarkeit zu wahren, haben wir uns gegen die Exotengerichte mit Känguru- oder Krokodilfleisch entschieden. Wir bestellen einen Sou Louis mit Bacon und Honig-Barbecuesoße und einen Forrest Gump mit selbstgemachter Erdnussbutter und Bacon. Das Rindfleisch kommt in beiden Fällen aus der Region, es ist solide, aber nicht gerade würzig.
Brötchen: Leicht angeröstet und gar nicht bröselig liegt es – wenn man denn will und nicht zu Gabel und Messer greift – gut in der Hand.
Saucen: Sowohl die Honig-Barbecuesoße des Sou Louis als auch die selbstgemachte Erdnussbutter des Forrest Gump sind zu zurückhaltend im Geschmack. Das trifft auch auf die Himbeer-Chili-Mayo und die Honig-Senf-Mayo zu, die wir zu den belgischen Fritten bestellen. Die sind dafür umso besser!
Preise: Das Curry-Culum-Angebot reicht von 5,50 Euro für den Crispy-
Chickenburger bis 19,50 Euro für den XXL-Irish-Black-Angusburger. Dazu gibt es dienstags bis donnerstags einen Mittagstisch (7,90 bis 11,50 Euro). Bei der Karte ist also für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel was dabei.
Curry Culum, Rückerstraße 17,
30169 Hannover, Telefon 0511 /
47 39 93 61. Öffnungszeiten: dienstags bis donnerstags: 11.30 Uhr bis 14.30 Uhr und 16.30 bis 22 Uhr. Freitags bis sonntags: 15.30 bis 22 Uhr.

Ein ehrgeiziges Ziel von Duke-Geschäftsführer Felix Förster und seinen Mitarbeitern: Sie wollen den „Finest Burger in Town“ anbieten.
Ambiente: Die Einrichtung in dem vergleichsweise kleinen Restaurant ist der Verweildauer angepasst: Hocker an einer Fensterfront mit einer Tischplatte. Wer doch länger bleiben will, kann sich auf einem Ledersofa an einem Tisch niederlassen. Draußen auf der Langen Laube stehen Sitzgarnituren.
Fleisch: Wir sind restlos überzeugt: Das magere Rinderhack (150 Gramm) ist gut durchgebraten, aber immer noch saftig. Der BBQ-Burger wird perfekt abgerundet mit gebratenem Speck, einer Scheibe Käse, Salatblättern und der Barbecue-Soße, die nicht nur rauchig, sondern ganz nach unseren Vorlieben scharf schmeckt. Der „Chili-Cheese“ bekommt seine Schärfe aus eingelegten grünen Chili-Streifen.
Brötchen: Die Brötchen sind nicht pappig, sondern fest im Biss und leicht angeröstet.
Saucen: Von den Beilagen probieren wir Dippers, frittierte Kartoffelscheiben, mit der Barbecue-Soße. Einzig bei den Basic Pommes müssen die Betreiber aufpassen – die kamen nur noch lauwarm auf den Teller. Das ist aber unser einziger Kritikpunkt. Ein Traum sind die Sweet Potatoe Fries (Süßkartoffelsticks) mit Wasabi-Honig-Sauce.
Die Duke-Stärke: Alles, was auf den Teller kommt, ist ausgewogen. Von nichts zu viel, aber keinesfalls zu wenig.
Preise: Das Duke-Angebot reicht vom kleinen Hamburger (5,90 Euro) über den Veggie- (6,90 Euro) bis zum großen Gorgonzola-Burger (300 Gramm, 8,90). Die Kartoffelbeilagen liegen zwischen 2,90 und 3,90 Euro, die Saucen kosten 50 Cent. Für unser Menü (Burger, Beilage, Sauce und Getränk) zahlen wir jeweils 10,30 Euro.
Lange Laube 16, 30159 Hannover, Telefon 01515 / 22 44 537. Öffnungszeiten Montag bis Freitag 11 bis 21 Uhr, Sonnabend 12 bis 22 Uhr, Sonntag 12 bis 20 Uhr.

„Louis“ in der Schillerstraße wirbt mit „homemade Burgern“, und das ist absolut nicht übertrieben. Nichts kommt aus der Dose, alles wird frisch zubereitet, die Saucen werden jede Nacht selbst gemacht. Erst relativ neu in der Stadt, kann man von einer klaren Bereicherung sprechen:
Ambiente: Mischung aus Landhausstil und coolem Imbiss, auf den Tischen stehen Salz- und Pfeffermühlen, die Pommes kommen in süßen Zinkeimerchen, die Saucen in Mini-Weckgläsern.
Fleisch: Geschmacklich richtig gut. Dry Aged eben, also besonders gut abgehangen – und auch reichlich. Und nach Auskunft von Chefin Birgitt Rüter mit 15 Prozent Fett deutlich fettreduzierter als die Produkte der Konkurrenz. Durch den geringeren Fettanteil ist das Fleisch aber nicht so saftig, dafür schön bissfest und gut gebraten. Uns schmeckt es. Das Fleisch wird umgarnt von viel frischem Salat, Tomaten, roten karamellisierten
Zwiebeln und – je nach unserer Bestellung – Cheddarkäse („Louis“-Cheeseburger) oder Gorgonzola („Blue Cheeseburger“).
Brötchen: Pappe war gestern. Hier gibt es Bri-oche-Brötchen von der Pâtisserie Elysée“ – edles Rindfleisch wird eben nicht zwischen irgendetwas gelegt. Auch dass die Brötchenhälften leicht angeröstet sind, schmeckt.
Saucen: Sieben Sorten sind im Angebot, wer Meerrettich mag, muss unbedingt Wasabi Mayo probieren, Chipotie ist leicht scharf, die Honig-Erdnuss Mayo sehr beliebt. Und erst die Trüffel-Mayo. Wir wählen Süßkartoffelpommes mit Rosmarin und die Spezialität des Hauses: „Louis“-Trüffel-Fries mit Parmesan. Beides richtig lecker.
Preise: Gehoben, aber Qualität
hat ihren Preis. Wir hatten je ein Business-Lunch für 13,40 Euro inklusive Pommes, Sauce und Getränk. Der günstigste „Hamburger Classic“ kostet übrigens 7,40 Euro, der Finest „Louis“-Trüffel love 11,90 Euro.
Schillerstraße 27, Mitte, täglich
von 11 Uhr bis 23 Uhr. Telefon 0511 / 45 00 01 85

Ambiente: Jim Block – der erste Ableger außerhalb Hamburgs empfängt seine Gäste mit stilvoller Einrichtung. Drinnen überraschen dezent platzierte Hannover-Bilder, moderne Kunstledersitze und helle Holztische auf zwei Etagen, die Gäste bekommen Messer und Gabel, die die meisten Gäste auch benutzen. Bestellt wird am Tresen. Danach wird alles frisch gebrutzelt in der offenen Küche, am nächsten Schalter ausgegeben und serviert auf weißem Porzellan. Um Verwirrung zu vermeiden, erhält jede Bestellung einen Namen nach hannoverschen Straßen, die die Bedienung in den Raum ruft.
Fleisch: Zur Auswahl stehen elf Burger, wahlweise mit 100 Prozent Rindfleisch (auch als Pulled Beef), Hähnchen oder Halloumi und Champignons (zwei vegetarische Burger-Varianten). Die Rinder lässt Jim Block bei Vertragslandwirten in der Uckermark (Mecklenburg-Vorpommern) aufziehen, das Fleisch wird in der Block-House-Fleischerei zubereitet. Der Aufwand lohnt: Das Fleisch schmeckt saftig – und nach Rind.
Brötchen: Außen knus-prig und innen fluffig. Je nach Ausrichtung des Burgers legt die Küche neben Tomaten, Zwiebeln und Käse etwa noch Jalapenos, Bacon, Rucola, Rosmarin-Honig oder Mozzarella zwischen die Hälften. Zudem gibt es bei der Menü-Variante bestens zubereitete Pommes – weil außen knackig und innen schön weich.
Saucen: Zur Auswahl stehen neben Ketchup, Mayo und Sour Cream noch eine BBQ-Sauce und eine scharfe Madurai-Sauce. Die muss allerdings noch extra bezahlt werden.
Preise: Der amerikanisch angehauchte „JB Pulled Beef“, den wir testen, kostet 9,50 Euro, der „JB Caprese“, unser zweiter Test-Burger, mit Tomaten, Mozzarella, Rucola und Basilikum-Creme 9,90 Euro. So teuer sind auch die anderen Burger.
Jim Block, Georgstraße 35, 30159 Hannover, Telefon 0511 / 12 35 75 91, Öffnungszeiten täglich von 11.30 Uhr 22 Uhr, Freitag und Sonnabend bis 23 Uhr.

Ein Burger-Restaurant komplett ohne tierische Produkte: So etwas geht natürlich am besten in Linden. Genauer gesagt im „Burgernah“. Jedes Element des Burgers ist Handarbeit, und das ist auch wichtig, da vegane Burger nicht nur bei ihren Zutaten sorgfältig sein müssen, sondern ja auch der Geschmack stimmen muss.
Ambiente: Jung, schlicht und lässig. Das Restaurant wirkt wie ein Lindener Mikrokosmos und passt perfekt in den Stadtteil. Das ist aber wie so oft Geschmackssache. Die Stühle sind aus dem gleichen Holz geschnitzt wie Tische und Bar. Fehlende Sitzpolster machen das Ganze nicht bequem, aber funktional.
Fleischersatz: Nur weil das Fleisch fehlt, gilt das nicht für den Geschmack. Der Burger mit dem wohlklingenden Namen „Chili und die Zauberbohnen“ hat zum Beispiel einen leckeren Bratling aus scharfen Bohnen. Der „Burgermeister“ hat dagegen eine vegane Frikadelle aus Seitan, die vor allem mit leckeren Zwiebeln und Gewürzen angereichert wird.
Brötchen: Die warmen Brötchen sind selbstgebacken und aus leckerem Ciabattateig. Die Konsistenz ist super.
Saucen: Eine der wichtigsten Zutaten eines Burgers kommt auch hier nicht zu kurz. Die Sauce zum Chiliburger ist ordentlich scharf, und die vom Burgermeister schmeckt mit ihren vielen Gewürzen und dem Knoblauch einfach unvergleichlich.
Preise: Das Preis-Leistungsverhältnis könnte nicht besser sein. Der „Chili und die Zauberbohnen“ kostet 4,80 Euro und der „Burgermeister“ 5,40 Euro. Teurer wirds im Burgernah nicht.
Adresse: Offensteinstraße 14 (Linden-Nord), Telefon 0511 /47 07 14 87. Das „Burgernah“ hat Montag bis Donnerstag von 13 bis 21 Uhr geöffnet und Freitag und Sonnabend von 13 bis 22 Uhr.

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