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Langenhagen

Bürger wünschen sich ein Wellnessbad

Die Bad-Frage ist entschieden: Die Langenhagener Wähler wünschen sich mehrheitlich ein städtisches Schwimmbad mit Sport, Freizeit- und Wellnessangeboten. Für den Standort an der Theodor-Heuss-Straße votierten 9995 Wähler, für das Bad in Godshorn 8992. Das hat die Auszählung der Bürgerbefragung ergeben.
Foto: Stimmzettelauszählung in Langenhagen: Die Bürger wünschen sich ein Wellnessbad.

Stimmzettelauszählung: Die Bürger wünschen sich ein Wellnessbad.

© Jarolim-Vormeier

Langenhagen.. Schon am Nachmittag präsentierte Bürgermeister Friedhelm Fischer das Ergebnis: Von 41.405 Abstimmungsberechtigten hatten sich 19.574 beteiligt. Davon waren 204 Stimmen ungültig. Für die kleine Lösung entschieden sich 5875 Wahlberechtigte. Mit 9906 Stimmen sprachen sich die meisten für die große Lösung aus. Die Entscheidung über den bevorzugten Standort fiel zwar knapp aus, aber mit 9995 Stimmen wurde für die Theodor-Heuss-Straße votiert. 8992 Wähler, fast 1000 weniger, stimmten für den Standort Godshorn.

Bei der Auszählung im Rathaus ist es am Mittwoch zügig zugegangen: 50 Mitarbeiter der Verwaltung waren fleißig am Auszählen. Einige schlitzten im Ratssaal die Wahlbriefe auf und stapelten die Stimmzettel auf den Tischen. Andere übertrugen Kreuz für Kreuz von Papier in den Computer. Um 16 Uhr stand dann das Ergebnis fest

Wie berichtet, sind die Wähler zwei Wochen lang aufgerufen gewesen, über ein städtisches Bad in der Flughafenstadt zu befinden. Dabei konnten die Wähler entscheiden, ob sie eine große Variante mit Sport-, Freizeit- und Wellnessangeboten oder eine kleine Lösung, mit einem rein sportlich orientierten Schwimmbad, wünschen. Außerdem sollten die Wahlberechtigten über den Standort des Bades an der Theodor- Heuss-Straße oder an der Berliner Allee in Godshorn mehrheitlich entscheiden.

Vom 16. bis 31. Januar sind letztendlich insgesamt 20.469 Wahlbriefe bei der Stadt eingegangen. Laut Sabine Meise vom Wahlbüro entspricht das einer Wahlbeteiligung von 49,44 Prozent. „Das ist eine sehr gute Beteiligung“, sagte Meise. Davon konnten allerdings von vornherein 772 Briefe nicht gewertet werden, „weil Abstimmungsschein, Stimmzettel oder der ganze Umschlag fehlten“, sagte Meise. Somit lag die Abstimmungsbeteiligung bei 47,77 Prozent.

Katerina Jarolim-Vormeier


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