Ermutigt von positiver Publikumsresonanz zur Fußball-WM 2006 und der EM 2008 setzt Torsten Scholz jetzt zum großen Wurf an: „Wir planen das größte Public-Viewing-Event in der Region“, kündigt der Springhorstsee-Gastronom selbstbewusst an.
Wenige Meter vom Ufer entfernt will Scholz vom 11. Juni bis 11. Juli ein 15 Quadratmeter großes LED-Display erstmals auf einer schwimmenden Plattform platzieren lassen. Alle Spiele mit Beteiligung der deutschen Nationalmannschaft sowie zusätzlich mindestens alle Begegnungen zwischen Halbfinale und Endspiel sollen darauf gezeigt werden. Da es im Sommer keine Zeitverschiebung zu Südafrika gibt, können sich Burgwedeler Fans auf Fußball am Nachmittag und zur Prime-Time am Abend unter freiem Himmel freuen.
Für bis zu 2000 Besucher sollen Sitzgelegenheiten am Ostufer des Springhorstsees, der sich im Besitz der Familie Scholz befindet, gestellt werden. Bei den zurückliegenden Meisterschaften hatte Scholz mit dem Wetter stets Glück. Sonne oder Regen? — das ist für seine Kalkulation des Spektakels zur WM 2010 die große Unbekannte. Denn einerseits solle auf Eintrittsgelder verzichtet werden. Andererseits aber würden 40 000 Euro Miete für den fünf mal drei Meter großen LED-Bildschirm fällig. Ein zu großes Risiko für einen allein, sagt Scholz. Doch zeichne sich ab, dass bei dem Public-Viewing-Konzept die Sponsorensuche gar nicht so schwer sei.
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