Mit zwei großen Feldsteinen wurden die Glasscheiben des Mahnmals zerstört.
Diese am Donnerstagabend in einer Presseerklärung mitgeteilte Einschätzung beruhe aber nicht auf konkreten Hinweisen, erklärte Sprecher Stefan Wittke auf Anfrage. Ein Bekennerschreiben gebe es nicht. Aber die Gesamtumstände ließen wegen des mutmaßlich politischen Hintergrundes der Tat diese Schlussfolgerung zu.
Die beiden Steine, mit denen die Tafeln mit den Namen von 142 Soldaten, darunter sechs Waffen-SS-Angehörige, eingeworfen wurden, werden die Fahnder des Staatsschutzes nicht weiterbringen. Sie stammen, wie sich zwischenzeitlich herausgestellt hat, von der Umrandung eines Grabes auf dem Friedhof. Ihre Auswertung habe keine Hinweise ergeben. So bleibt derzeit nur die Hoffnung auf Beobachtungen von Bürgern aus Burgwedel. Wie in Teilen der gestrigen Ausgabe berichtet, hatte eine 39-jährige Zeugin am vergangenen Sonnabend um 22.50 Uhr mehrfaches Knallen und das Zersplittern von Glasscheiben auf dem Friedhof gehört. Sie konnte aus ihrem Schlafzimmerfenster aber niemanden auf dem Gelände sehen.
Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0511-1095555 entgegen.
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