Das wertvollste Stück: Der 9/11-Helm aus New York.
Altwarmbüchen. Nein, aktives Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr sei er nie gewesen, sagt Bernhard Schmidt. Verbunden fühlt er sich der Altwarmbüchener Feuerwehr trotzdem seit fast 40 Jahren. „Zum 75-jährigen Bestehen habe ich den Kameraden einen historischen Feuerwehrhelm geschenkt“, sagt Schmidt. Damit war der Grundstein für die Sammlung gelegt, die aktuell 41 Helme aus der ganzen Welt umfasst.
„Als Ingenieur bin ich viel herumgekommen“, erläutert Schmidt. Da habe er die Idee mit den Feuerwehrhelmen gehabt. Manchmal habe er auch seinen Kollegen Hans-Joachim Rehli gebeten, einen Feuerwehrhelm aus einem fernem Land mitzubringen. So sei zum Beispiel ein Helm aus Papua-Neuguinea nach Altwarmbüchen gekommen. „Es gibt zu jedem Helm eine Geschichte“, sagt Schmidt. Die traurigste ist sicherlich die eines New Yorker Feuerwehrmannes, der beim Einsatz am 11. September 2001 am Ground Zero sein Leben verlor.
Ein abgesprochenes Tauschgeschäft mit den Bermudas habe leider nicht funktioniert. Ein deutscher Helm sei per Post dorthin gegangen. „Auf den Bermuda-Helm warte ich heute noch“, sagt Schmidt mit Bedauern.
Zu jeder Hauptversammlung habe er den Feuerwehrleuten ein weiteres Stück für ihre Sammlung geschenkt – und „einige habe ich noch in Reserve“, verspricht Schmidt. So konnten die Feuerwehrleute sich bei der jüngsten Versammlung über Helm Nummer 41, diesmal aus Portugal, freuen. „Für uns ist diese Sammlung ein großer Schatz“, sagt Philipp Suppan, stellvertretender Ortsbrandmeister.
Wer sich die Helm-Sammlung ansehen möchten, kann per E-Mail einen Termin vereinbaren.
von Sandra Remmer
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