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Burgwedel

DIG verurteilt Vandalismus am Mahnmal

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) hat in einer Presseerklärung den Vandalismus gegen das Großburgwedeler Mahnmal verurteilt. „Wer die verharmlosende Aufnahme von Mitgliedern von NS-Verbrecherorganisationen in kommunales Gedenken kritisiert“, heißt es in dem Schreiben, habe es nicht nötig, Glasscheiben einzuschlagen.

Genauso inakzeptabel seien jedoch seien die Anwürfe von Großburgwedels Ortsbürgermeister gegen die Kritiker des Mahnmalprojekts. Damit nimmt DIG-Vorsitzender Kay Schweigmann-Greve Bezug auf den „Brandstifter“-Vorwurf von Otto Bahlo an die Adresse des SPD-Ratsherrn Rudi Gutte.

Bedauerlich wäre es, erklärt Schweigmann-Greve, „wenn der zwischen DIG, dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden und Bürgermeister Hendrik Hoppenstedt begonnene konstruktive Dialog durch die feige Sachbeschädigung gefährdet würde. Vernünftig wäre es, vor der Anfertigung neuer Glastafeln darüber zu sprechen, ob die Namen von Angehörigen geächteter NS-Täterorganisationen auf dem Mahnmal überhaupt genannt werden sollen.

mal


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