Burgwedel. Jeder vierte Beschäftigte hat sich dem Programm der Firma Hansefit angeschlossen. Außer der Landeshauptstadt ist Burgwedel bisher die einzige Kommune in der Region Hannover, die das Hansefit-Leistungspaket in Anspruch nimmt. Einen Jahres-Obolus von 25.000 Euro zahlt die Stadt an die Firma.
Dafür dürfen ihre Mitarbeiter, sofern sie sich mit zehn Euro monatlich beteiligen, mit einer Art Klubkarte ohne weitere Kosten Fitness- und Massagestudios sowie Schwimmbäder besuchen, die Verbundpartner von Hansefit sind. Zum weitverzweigten Partnernetz des Unternehmens gehören in Burgwedel außer dem städtischen Freibad zwei Fitnessstudios, auch in Isernhagen und Wedemark haben sich drei Anbieter listen lassen. Bundesweit sind es 400 Gesundheitsdienstleister von der Physiotherapie- oder Massagepraxis bis zum Wellnesshotel.
85 Stadtbedienstete, ein gutes Viertel des Personals, machen bisher mit. „Tendenz steigend“, meldet Götz-Gero Moeller von der Stadtverwaltung auf Anfrage. Der Personalrat habe die Initiative des hausinternen Gesundheitsmanagements unterstützt, Anreize für Gesundheitssport zu geben. Im Blickwinkel stünden besonders der Ausgleich für körperlich einseitige Schreibtischarbeit und Stressabbau.
Nach Moellers Angaben bleibt vom Hansefit-Beitrag circa die Hälfte an der Stadtkasse hängen. Die Eigenbeiträge der Mitarbeiter summieren sich zu einem Betrag von circa 10.000 Euro im Jahr. Und für jeden Besuch eines erwachsenen Teilnehmers am Hansefit-Programm im stadteigenen Bad bekommt die Kommune zwei Euro überwiesen, was ebenfalls zur Refinanzierung beiträgt.
Martin Lauber
| Städtewetter |
| Ihre Stadt/Ihr Ort |
Tagestemperatur |
|
Nachttemperatur |
|
Regenprognose |
|
Windstärke |
|
Pollenflug |
|