Im Streit um den Asbestschlamm aus Wunstorf gibt es einen neuen Kompromissvorschlag.
Wunstorf-Luthe. Kremeike spricht sich dafür aus, die Halde „ringsum dauerhaft und stabil“ mit einer Betonwand einzufassen, wie er der HAZ erläuterte. Innerhalb dieser Einfassungen könne der Abfall aus der Asbestproduktion planiert und verdichtet werden, so weit, dass der kleine Hügel der Halde verschwunden wäre. Die Oberkante der planierten Fläche könnte dann mit Betonplatten versehen und gewerblich, zum Beispiel für einen Hallenbau, genutzt werden.
Kremeike schlägt außerdem vor, in die Wände leicht zu öffnende Zugangsmöglichkeiten einzubauen. Sollte es in Zukunft Möglichkeiten geben, das Asbestmaterial günstig zu verfrachten oder gar zu verwerten, käme man nach den Worten von Kremeike von dort leicht an die Halde.
Eigentlich hatte die Region Hannover geplant, im November mit dem Abtransport des Materials auf zwei Sondermülldeponien in Schleswig-Holstein und in Mecklenburg-Vorpommern zu beginnen. Nach Bürgerprotesten in beiden Bundesländern ist der Transport zunächst gestoppt. Ob die Deponien sich an ihre ursprüngliche Zusage zur Annahme des Materials halten, ist ungewiss. Für diesen Fall haben Anwohner der Deponien mit Klagen gedroht.
| Städtewetter |
| Ihre Stadt/Ihr Ort |
Tagestemperatur |
|
Nachttemperatur |
|
Regenprognose |
|
Windstärke |
|
Pollenflug |
|