Oerie. Die vielen Kunststoff-Säcke, die in ordentlichen Reihen auf dem Acker an der Bundesstraße 3 standen, sorgten für viel Rätselraten. Kirsten Steuer auf Oerie dokumentierte auf myheimat, dem Mitmachportal der Heimatzeitungen im Internet, den Ernteprozess (siehe unten). Bezirkslandwirt Heinrich Eicke konnte dem im Internet geäußerten Verdacht entgegentreten, dass es sich um genmanipulierte Rüben handelte.
Eicke hatte dem Züchter aus Bad Salzuflen (Nordrhein-Westfalen) die Fläche für die Versuchsreihe zur Verfügung gestellt. Auf einem 2,5 Hektar großen Acker in Oerie wurden insgesamt 1800 jeweils neun Meter lange und 1,50 Meter breite Parzellen angelegt, auf denen die Zuckerrüben in drei Reihen wuchsen. Aussaat, Ernte, Verpackung und Transport übernahm der Züchter. Eicke düngte und spritzte die Versuchsfläche wie seine anderen Felder, um für normale und vergleichbare Bedingungen zu sorgen.
Der Züchter hat noch weitere Versuchsflächen in Deutschland und auch in den Niederlanden angelegt. Ob er mit dem Ergebnis in Oerie zufrieden ist, kann Eicke nur vermuten. „Aber unsere Rüben haben auch einen guten Ertrag gebracht“, sagt er.
Auf www.myheimat.de/2351440 können Sie die Bilder anschauen sowie die Geschichte und die vielen Kommentare nachlesen.
Kim Gallop
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