Leveste. Demnach wird das Wegenetz auf dem Friedhofsgelände verbessert. Unter anderem soll der gepflasterte Hauptweg, der zur Kapelle führt, auf beiden Seiten mit Bäumen bepflanzt werden. „Wir wollen eine Art Allee anlegen“, sagt Hahn. Andere Wege sollen vom Unkraut befreit und gesplittet werden. „Für die Besucher soll wieder eine klare Struktur erkennbar sein“, sagt Hahn. Offen ist, wie teuer diese Arbeiten werden.
Zudem gibt es die Idee, auf einem freien Platz neben der Kapelle eine Gedenkstätte zu errichten. Blumensträuße und Gestecke für die Gräber der halbanonymen Bestattungen könnten dort abgelegt werden.
Einig sind sich die Ortsratsmitglieder, dass die baufällige Kapelle erhalten bleiben soll. Sie ist seit längerer Zeit gesperrt, weil sich das Fundament abgesenkt hat und deswegen Risse im Mauerwerk entstanden sind. Einsturzgefahr bestehe allerdings nicht. Die Renovierungskosten liegen vermutlich bei rund 30.000 Euro. „Wir werden für das nächste Jahr das Geld beantragen“, sagt Hahn.
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