In der Kategorie Harfenensemble kam sie an der Seite von Leyla Eichhorn, Mareike Baumann und Johanna Dörr (alle aus Goslar) auf den ersten Platz. „Es ist sehr gut gelaufen“, sagt Charlotte. 20 Minuten dauerte der perfekte Auftritt mit Stücken von Arcangelo Corelli, Bernard Galais und Manuel de Falla.
Als sie drei Jahre alt war, stand für Charlotte fest: Eines Tages will sie Harfe spielen. Vor viereinhalb Jahren wurde dieser Wunsch Wirklichkeit. Die 13-jährige Wennigserin, die am Matthias-Claudius-Gymnasium (MCG) den Musikzweig besucht und außer Harfe noch Blockflöte spielt, bekam ihr Instrument und ist seitdem eifrig. Sechsmal die Woche übt sie 20 Minuten. „Zumindest nehme ich es mir vor“, sagt Charlotte, die von Silvia Schumacher in Hannover unterrichtet wird. Weil die wiederum Schülerinnen in Goslar hat, bildet Charlotte ein Ensemble mit Mädchen aus der ehemaligen Kaiserstadt – eine gelungene musikalische Mischung, wie sich am Wochenende zeigte.
Pech hatte das Ensemble Alte Musik der Calenberger Musikschule. Weil ein Mädchen mit einer Blinddarmentzündung kurzfristig ausfiel, mussten das Quartett den Auftritt in Osnabrück absagen. Doch es gibt eine zweite Chance. Am nächsten Sonnabend dürfen Josefine Arfsten, Anouk Krüger, Isabell Brune und Miriam Schleinschock in Essen beim Landesentscheid von Nordrhein-Westfalen vorspielen.
Der Landeswettbewerb wurde erstmalig in der Fachhochschule in Osnabrück ausgetragen. Bewertet wurden die Kategorien Streich- instrumente, Akkordeon, Perkussion, Mallets, Gesang (Pop) sowie in den Ensemblefächern Duo Klavier und ein Blasinstrument, Klavierkammermusik, Vokalensemble, Zupfensemble, Harfenensemble und Alte Musik.
In Lübeck geht es für die Musiker mit einem ersten Preis und ab der Altersstufe III weiter. Ende Mai werden sie zu Gast in der Hansestadt sein, um beim 47. Bundeswettbewerb Jugend musiziert mit ihren Werken vor den Jurys zu konzertieren.
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