An Spekulationen zur Ursache möchte Heldermann sich allerdings nicht beteiligen. „Was die Gründe für den Schadensfall sind, können wir erst beurteilen, wenn wir unter die Oberfläche geschaut haben“, sagte er. Das wiederum könne erst geschehen, wenn kein Frost mehr im Boden stecke.
Kosten auf die Stadt kommen durch den Schaden nicht zu. Die ausführende Baufirma befindet sich noch in der Gewährleistungsfrist und muss für die nötigen Reparaturarbeiten aufkommen. Während der Bauzeit habe das Unternehmen zudem keine Bedenken angemeldet.
Fachbereichsleiter Wolfgang Middelberg vermutet, dass zu viel Feuchtigkeit im Untergrund steckt. Das habe zu unvorhersehbaren Reaktionen geführt, die nun sichtbar werden. Dass die Kälteperiode der vergangenen Wochen für den Schaden in der Straße verantwortlich ist, hält Middelberg für unwahrscheinlich. „Es wurden Fehler bei den Arbeiten gemacht, der Frost macht sie nun sichtbar“, sagt Middelberg.
Wie lange die Nordstraße, die im vergangenen Jahr im Zuge von Kanalarbeiten saniert worden war und deshalb gut vier Monate nicht befahren werden konnte, gesperrt werden muss, ist noch offen. Middelberg geht davon aus, dass sich die Bautätigkeit nicht über Monate hinstrecken wird.
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