Insgesamt waren 60 Feuerwehrleute bei dem Laubenbrand in Gehrden im Einsatz.
Feuerwehrleute aus Gehrden und Ditterke waren am Mittwoch gegen 17.20 Uhr zu der Laube in der Kleingartenkolonie an der Ronnenberger Straße gerufen worden. Aus einer der Gartenhäuschen am Veilchenweg drang Rauch. Ein Passant hatte dies bemerkt und die Feuerwehr alarmiert.
Flammen waren nicht zu sehen. Um so überraschter waren die Feuerwehrleute, als sie eine leblose Person in der Hütte vorfanden. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Barsinghäusers feststellen, der am Donnerstag 56 Jahre alt geworden wäre. Nach ersten Untersuchungen ist der Mann an den Folgen der Rauchvergiftung gestorben. Wie es dazu kam, stand am Mittwochabend noch nicht fest. Die Polizei geht aber von einem Unglücksfall aus. Ein Fremdverschulden sei nicht festzustellen.
Erst als die Tür zur Laube geöffnet wurde, entwickelte sich aus dem Schwelbrand ein offenes Feuer. Dies konnte die Feuerwehrleute aber rasch unter Kontrolle bringen. Insgesamt waren 60 Feuerwehrleute im Einsatz. Zeitweilig wurde die Ronnenberger Straße komplett gesperrt.
Die Untersuchung der Unglücksstelle wird am Donnerstag fortgesetzt. Zeugen gaben an, bereits gegen 16 Uhr Rauch in Gehrden wahrgenommen zu haben.
Michael Hemme und Bernhard Herrmann
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