Seelze. Dabei sollen Synergien genutzt werden: „Kirchwehren und Lathwehren könnten von unserem Breitbandausbau in den angrenzenden Bördedörfern profitieren“, sagte htp-Geschäftsführer Thomas Heitmann. In Bantorf, Eckerde, Göxe, Großgoltern, Nordgoltern, Stemmen und Wichtringhausen will die Firma spätestens ab Sommer 2012 Breitbandtechnik anbieten. In diesem Zuge könnten Kirchwehren und Lathwehren mit angeschlossen werden.
Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Nachfrage stimmt. Das Unternehmen htp will deshalb noch im November mit einer Umfrage in den beiden Dörfern beginnen. Wenn aus jedem Ort mindestens 65 Haushalte Interesse zeigten, dann werde htp spätestens im Sommer 2012 DSL-Anschlüsse mit Bandbreiten bis zu 50 Megabits pro Sekunde zur Verfügung stellen, teilte das Unternehmen mit. Die Preise für die Kunden wären laut Firmensprecherin Kathrin Mackensen die gleichen wie die in den bisher von htp versorgten Gebieten. Finanzieren will die Firma den Ausbau allein – 125.000 Euro sind veranschlagt.
Eine nur wenig geringere Summe an Steuergeld war 2010 über ein Förderprogramm des Landes in den Breitbandausbau der Firma Northern Access geflossen, um die weißen Flecken auf der DSL-Karte der Stadt zu beseitigen. 100.000 Euro stellte das Land zur Verfügung, einen Restbetrag von 7900 Euro übernahm die Stadt. Außer Kirchwehren und Lathwehren will Northern Access aber auch Döteberg versorgen. Die Anschlüsse sollten im November zur Verfügung stehen. Die Chance auf Förderung habe die Stadt damals ergreifen wollen, sagte Verwaltungssprecherin Martina Krapp. Von der htp-Initiative habe man erst in diesem Oktober erfahren.
Das Unternehmen htp informiert die Bürger am Montag, 21. November, ab 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Lathwehren sowie tags darauf ab 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Kirchwehren.
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