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Laatzen-Mitte

SPD Laatzen bestätigt ihren Vorstand

Das Volksbegehren für gute Schule gehörte neben den Vorstandswahlen und einer Musikeinlage zu den Höhepunkten bei der Mitgliederversammlung der SPD Laatzen.
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Dieter Galas bei der Mitgliederversammlung der SPD Laatzen

Dieter Galas spricht über das Volksbegehren für gute Schule. Im Hintergrund hören die wiedergewählten Vorstände Elisabeth Bräuer (links) und Petra Herrmann zu.

© Astrid Köhler

Ehe die Sozialdemokraten sich der Politik zuwandten, galt es, einem Genossen ein Ständchen zu singen: Bürgermeister Thomas Prinz feierte am Mittwoch seinen 53. Geburtstag.

Anschließend trat der ehemalige GEW-Vorsitzende in Niedersachsen und IGS-Schulleiter in Langenhagen, Dieter Galas, ans Mikrofon. Der Mitinitiator des Volksbegehrens für gute Schule, zwölf Jahre lang Abteilungsleiter im Kultusministerium, informierte über die Ziele der Initiative und den aktuellen Arbeitsstand. Rund 28.000 Unterschriften seien bis Februar gesammelt worden.

Damit sei ein wichtiges Zwischenziel für die angepeilte Gesetzesänderung erreicht. Bis Jahresende müssten aber rund 610.000 der in Niedersachsen Wahlberechtigten – zehn Prozent – unterschrieben haben. „Wir werden kräftig in die Socken steigen müssen, um zum Erfolg des Volksbegehrens beizutragen“, betonte Galas vor rund 60 Zuhörern im Erich Kästner-Schulzentrum. Während in Langenhagen, Garbsen und Wunstorf schon jeweils mehr als 1500 Unterschriften zusammenkamen, sind es in Laatzen erst rund 180. Die Sozialdemokraten versprachen, zu helfen.

Bezogen auf die Schulpolitik sagte die Landtagsabgeordnete Silke Lesemann, es sei „relativ frustrierend“, wenn gut ausgearbeitete Anträge von der Parlamentsmehrheit niedergestimmt würden. Daher sei es wichtig, auf Bürger zuzugehen und zu diskutieren.

„Wir haben die richtigen Ziele, wir müssen sie nur gut verkaufen“, sagte die Vorsitzende Petra Herrmann, die wie der übrige vierköpfige SPD-Vorstand wiedergewählt worden war. Auch der Fraktionsvorsitzende Ernesto Nebot gab sich selbstbewusst. Die unpopuläre Entscheidung, das Hallenbad Rethen zu schließen, sei richtig und mit der Erweiterung des aquaLaatziums gut vorbereitet worden. „Wir können stolz auf unsere Arbeit sein“, sagte Nebot. Dazu zählt auch die neu vorgestellte SPD-Mitgliederzeitschrift, die an einen TV-Serien-Titel angelehnt ist: Rote Zeiten, Gute Zeiten.

[Astrid Köhler]

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