CDU-Generalsekretär Ulf Thiele (Mitte) spricht über die Pläne der Landes- regierung, Universitätspräsident Erich Barke und die Landtagsabgeordnete Editha Lorberg hören ihm zu.
Garbsen/Hannover. Ulf Thiele, niedersächsischer CDU-Generalsekretär, konnte am Freitag bei einer Anhörung der CDU-Ratsfraktion im Rathaus nicht für die Regierung sprechen. Das wird Wissenschaftsministerin Johanna Wanka beim Neujahrsempfang der Stadt am 28. Januar tun. Thiele durfte aber Signale weitergeben: Alle Seiten stünden dem Projekt sehr positiv gegenüber. „Wir versprechen uns als Land das Supermodell: Eine exzellente Maschinenbauforschung mit bundesweiter Ausstrahlung, eingebunden in die Wirtschaftsstruktur des Landes, mit innovativen Impulsen für die Zukunftstechnologie erneuerbare Energien“, sagte Thiele und warb um Verständnis bei Universität und Stadt: Eine Standort- und Architekturentscheidung für die nächsten 40 Jahre brauche Ruhe und Zeit.
Das Geld stehe prinzipiell im Landeshaushalt bereit. Solange aber nicht klar sei, ob das Land oder private Investoren Bauherr sind, könne es keine Zusage geben, sagte Thiele. Klare Worte fand er zur Verkehrsanbindung des Campus gegenüber dem PZH. Die Region sei gefordert, möglichst schnell einen Stadtbahnanschluss für die mehr als 3600 Studenten und Mitarbeiter zu schaffen – mit einem Takt, der der Universität gerecht wird. Da das Zeit brauche, sei eine Zwischenlösungen mit Bussen zwingend. „Für die Region ist das Projekt enorm wichtig. Ich hoffe, das wird auch so erkannt“, sagte Thiele. Universitätspräsident Erich Barke nannte die Anbindung existenziell: „Der Maschinenbau kommt nach Garbsen, lieber morgen als übermorgen. Darauf basieren alle unsere Planungen. Wir brauchen dort aber die Verbindung zu den Uni-Standorten in Hannover.“
Markus Holz
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