Die elektrischen Trocknungsgeräte im Rathaus sind rund um die Uhr in Betrieb. Die betroffene Wand bleibt dennoch feucht.
Barsinghausen. Fachdienstleiter Ulrich Lembeck befürchtet ernste räumliche Probleme, sobald mit dem Ende der Weihnachtsferien auch der Urlaub vieler Bediensteter der Stadt endet. „Ich weiß nicht, wo ich dann arbeiten soll“, sagt Lembeck, dessen Büro ebenfalls betroffen ist.
Die Feuchtigkeit in einer Wand im Untergeschoss des Rathausanbaus war Mitte November aufgefallen und auf einen im September entdeckten Wasserrohrbruch zurückgeführt worden. Unabhängige Messungen hatten laut Lembeck eine hohe Luftfeuchtigkeit von rund 80 Prozent in den betroffenen Büros nachgewiesen. Zurzeit sind in den Räumen Trocknungsgeräte aufgestellt, die rund um die Uhr laufen.
Ob diese technische Maßnahme Erfolg haben wird, ist allerdings ungewiss. Unverändert fallen Tag für Tag etwa zehn Liter Wasser in dem Trocknungsgerät an, sagt Lembeck. „Eigentlich müsste die Menge beständig abnehmen.“ Der Fachdienstleiter befürchtet, dass möglicherweise die Sohlplatte undicht ist. „Der Rathausanbau hat keine wasserdichte Wanne, obwohl das Wasser vom Deister herunterdrückt.“ Der Wasserschaden komme auch zeitlich völlig ungelegen. „Wir stecken mitten in den Jahresschlussrechnungen.“
Andreas Kannegießer
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