Im Gespräch über den Rettungsdienst (von links): Karl-Heinz Neddermeier, Udo Fiedler, Luise Treiber, Michael Schulz und die Sanitäter Torsten Marchewka, Claudia Herms und Niclas Nitz.
Der ASB will umgehend auf die Entscheidung der Regionsversammlung reagieren, die Rettungsdienstleistungen in den nächsten Jahren nicht europaweit auszuschreiben. „Unser Fahrzeugpark wird demnächst ordentlich aufgerüstet“, sagte der Geschäftsführer der ASB-Rettungsdienst-GmbH, Michael Schulz, gestern bei einem Besuch von CDU-Regionsabgeordneten in der Barsinghäuser Rettungswache.
Schulz bedankte sich bei den Christdemokraten für deren Einsatz zugunsten der bewährten Rettungsdienststrukturen in der Region. Auch die Bundestagsabgeordneten von CDU und SPD hätten sich in Berlin sehr eingesetzt und „fraktionsübergreifend an einem Strang gezogen“. Schulz betonte, dass es mit der Entscheidung nun Planungssicherheit für die rund 120 Mitarbeiter der ASB-Rettungsdienst-GmbH gebe. „Den Rettungsdienst darf man nicht dem freien Spiel der Kräfte überlassen. Dort brauchen wir staatliche Regulierung.“
Die CDU-Abgeordneten Karl-Heinz Neddermeier und Luise Treiber betonten, dass nun bewährte Strukturen im Rettungsdienst und dem ehrenamtlichen Katastrophenschutz in der Region erhalten blieben. „Es geht hier um Menschen, die schnelle Hilfe brauchen, und um Mitarbeiter, die um ihre Arbeitsplätze gebangt haben“, meinten Treiber und Neddermeier.
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