Die Rolltreppe an der Markthalle muss gründliche überholt werden.
Mitte. „Es ist eine Großreparatur notwendig“, sagt Üstra-Pressesprecher Udo Iwannek. „Es müssen mehrere große Aggregate gleichzeitig ausgetauscht werden.“ So erkläre sich die Reparaturzeit von insgesamt sechs Wochen. Die Rolltreppe läuft seit 15 Jahren und gehört zu den ersten Wechselrolltreppen der Stadt. Da sie je nach Bedarf in beide Richtungen – auf- wie abwärts – läuft, sei der Verschleiß höher, erklärte Iwannek. Das Unternehmen bittet Menschen, die nicht Treppe steigen können und auf die Rolltreppe angewiesen sind, in dieser Zeit auf die Personenaufzüge der Nebenstationen Waterloo oder Kröpcke auszuweichen.
Für den Leser des Stadt-Anzeigers Reinhard Prusseit stößt die Reparatur auf Unverständnis: „Da es dort keine Alternative wie etwa einen Fahrstuhl gibt, müssen ältere Menschen und Gehbehinderte andere Nutzer um Mithilfe bitten oder bis zu den Haltestellen Waterloo oder Kröpcke weiterfahren“, beklagt Prusseit. „Aufgrund der Nähe des Ordnungsamtes und des Rathauses, des Landtages und mehrerer Ministerien, der Markthalle und anderer Einrichtungen wie Museen und Kirchen halte ich dieses Verhalten des Verkehrsträgers für tägliche Nutzer und auch für Besucher Hannovers für unzumutbar.“
Üstra-Sprecher Iwannek sieht das Problem: „Das bedeutet für manche Menschen natürlich eine Unbequemlichkeit. Es tut uns auch leid, aber wir kommen um die Reparatur nicht herum.“ Die Alternative sei, dass die Rolltreppe immer wieder ausfällt. In diesem Jahr soll die U-Bahn-Station Markthalle außerdem einen Fahrstuhl erhalten. Mit ersten Arbeiten soll laut Iwannek um Ostern begonnen werden. Der Fahrstuhl werde dann Ende des Jahres fertig eingebaut sein.
Kristian Teetz
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