Für die Modernisierung der Franz-Nause-Straße in Limmer will die Stadt 500 000 Euro investieren.
Limmer. Der Umbauplan ist fast fertig, das Geld ist im städtischen Haushalt eingeplant: Gut 500 000 Euro will die Stadt im nächsten Jahr für die Modernisierung der Franz-Nause-Straße am Ortseingang von Limmer und eine neue Verkehrsführung im Viertel ausgeben. Nach den Sommerferien sollen die politischen Gremien über das Vorhaben entscheiden, kündigte Stadtplaner Michael Römer in der jüngsten Sitzung der Sanierungskommission Limme an.
Etliche Details muss die Stadt aber noch mit ihrem Tochterunternehmen Union-Boden abstimmen, das seine Ladenzeile an der Franz-Nause-Straße sanieren will. Pläne zum Umfang der Umbauarbeiten und eine Kostenkalkulation liegen noch nicht vor. „Union-Boden und Stadtverwaltung holen jetzt Ideen und Wünsche der Ladenmieter ein“, sagte Römer. Eine Veränderung steht indes schon fest: Den Betreibern der Videothek „MovieMax“ ist die Ladenfläche zu groß; das Geschäft zieht in die ehemaligen Ladenräume der Drogeriekette Schlecker an der Wunstorfer Straße um. Wie die bisherigen Räume der Videothek künftig genutzt werden, ist noch offen.
Die Fläche, die sich vor der Rückseite der Videotheksräume in der Franz-Nause-Straße befinden, will die Stadt zu einem kleinen Platz umbauen. Die Zufahrt von der Zimmermannstraße aus wird deshalb gesperrt. „Auch die Glas- und Müllcontainer an der Ladenzeile sollen einen weniger auffälligen Platz bekommen“, sagte Eggert Sass vom Sanierungsbüro Limmer. Das Planungsbüro hat im Auftrag der Stadt noch weitere Ideen für die Umgestaltung der Ladenzeilenrückfront entwickelt, die derzeit eher abweisend auf Passanten wirkt. „Der Bäckerladen etwa kann zur Franz-Nause-Straße hin geöffnet werden und einen Freisitz mit einer Pergola bekommen“, schlug Sass vor. Auch sei es denkbar, dort Bäume zu pflanzen. Die Union-Boden will diese Ideen in ihr Modernisierungskonzept aufnehmen.
Zudem soll die Zufahrt zur Franz-Nause-Straße aus Richtung Wunstorfer Straße so versetzt werden, dass sie wie eine Fortsetzung des Weges wirkt, der vom Stichweh-Gelände auf die Wunstorfer Straße führt. In einem Halbkreis um den Parkplatz herum führt sie dann auf die Wunstorfer Straße zurück. Um die Anfahrt zur Ladenzeile sowie zum nahegelegenen Penny-Markt in der Weidestraße zu erleichtern, soll die Kesselstraße – bislang Einbahnstraße – zwischen Weidestraße und Zimmermannstraße dann künftig in beide Richtungen befahrbar sein.
Marcel Schwarzenberger
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