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Franz-Nause-Straße

Modernisierung beginnt im Frühjahr

Die Franz-Nause-Straße wird bald attraktiver: Nach dem Konzept der Verwaltung soll ein kleiner Stadtteilplatz angelegt werden und eine bessere Verbindung zwischen dem neuen Geschäftszentrum und der Ladenzeile der Union Boden entstehen.
Die Zimmermannstraße soll künftig nicht mehr direkt zur Weide- und Franz-Nause-Straße führen. Rechts liegt die Ladenzeile der Union Boden.

Die Zimmermannstraße soll künftig nicht mehr direkt zur Weide- und Franz-Nause-Straße führen. Rechts liegt die Ladenzeile der Union Boden.

© Schwarzenberger

Limmer. Die Modernisierung der Franz-Nause-Straße soll im kommenden Frühjahr beginnen. Die Stadt will in die Straße insgesamt rund 530 000 Euro investieren. Die Sanierungskommission Limmer hat in ihrer jüngsten Sitzung dem Vorhaben einmütig zugestimmt. Der Bezirksrat Linden-Limmer entscheidet in seiner Sitzung am Mittwoch, 12. Oktober, dann endgültig über das Gestaltungskonzept der Verwaltung.

Attraktiver soll die Franz-Nause-Straße werden. Sieben Bäume werden dort und an der Weidestraße gepflanzt. Die Verbindung von der Zimmermannstraße zur Weidestraße wird geschlossen; dafür entsteht ein kleiner Stadtteilplatz. Auch die Gehwege werden erneuert. Anwohner müssen sich zudem an eine neue Verkehrsführung gewöhnen: Die nördliche Einfahrt soll zwar weiterhin von der Wunstorfer Straße aus erfolgen; die Zufahrt wird aber so verlegt, dass sie dem Stichweh-Leinepark gegenüber liegt.

Damit will die Stadt eine bessere Verbindung zwischen dem gerade entstehenden Geschäftszentrum und der Ladenzeile der Union Boden schaffen. Zwischen dieser neuen Einfahrt und der Sparkasse wird die Franz-Nause-Straße künftig zur Einbahnstraße; die südliche Straßenhälfte bleibt in beiden Richtungen befahrbar. Zudem ist in Höhe des Sparkassen-Parkplatzes eine neue Ausfahrt auf die Wunstorfer Straße geplant.

Weil die Modernisierung über das Sanierungsprogramm „Stadtumbau West“ gefördert wird, müssen Anlieger keine Gebühren nach der Straßenausbausatzung befürchten. Die Modernisierung der Franz-Nause-Straße ist nur ein Teilprojekt zur Aufwertung des gesamten Quartiers. Die Stadt plant eine neue Ampelanlage an der Wunstorfer Straße, um für Auto- und Radfahrer sowie für Fußgänger die Verbindung zwischen Franz-Nause-Straße und Stichweh-Leinepark abzusichern. Wie berichtet, will auch die Union Boden ihre Ladenzeile aufwerten. Eine Veränderung ist schon in Sicht: Die Videothek „MovieMax“ zieht an die Wunstorfer Straße. „Ein Großhandel für Sanitäranlagen bezieht dafür das Ladengeschäft“, kündigte Stadtplaner Michael Römer an. Diese Ansiedlung sei zunächst nur als Zwischenlösung für ein Jahr gedacht.

Die Abkopplung der Zimmermannstraße von der Weidestraße zieht eine weitere Änderung nach sich: Im Gegenzug soll die Kesselstraße – bisher nur Einbahnstraße – in beide Richtungen befahrbar sein. Über sie soll künftig Kunden- und Lieferverkehr zur Weidestraße und weiter zur Franz-Nause-Straße möglich sein. Anwohner äußerten die Befürchtung, dass die Straßen im Quartier für diese neue Verkehrsführung nicht ausreichend Platz böten. „Die exakten Planungen stehen noch aus. Aber eine erste Prüfung ergab, dass das geht“, sagte Stadtplaner Römer.

Marcel Schwarzenberger


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