Noch Ende vergangenen Jahres hatte die LBB, die Hauptgläubigerin im Ihme-Zentrum, das Ziel vorgegeben, im Frühjahr 2011 den Umbau der Gewerbeflächen fortzusetzen.
Stillstand am Ihme-Zentrum: Länger als ein Jahr liegen die Gewerbeflächen im Ihme-Zentrum schon brach. Aber der mit der Vermarktung der unter Zwangsverwaltung stehenden Geschäftspassagen beauftragte US-Projektentwickler Hinse werde anderthalb Jahre brauchen, um ein schlüssiges Konzept zu erarbeiten und Verträge mit verschiedenen Großmietern abzuschließen, teilte Institutszwangsverwalter Torsten Jaskulski am Montag rund 30 Vertretern der Wohnungsbesitzer mit.
Noch Ende vergangenen Jahres hatte die LBB, die Hauptgläubigerin im Ihme-Zentrum, das Ziel vorgegeben, im Frühjahr 2011 den Umbau der Gewerbeflächen fortzusetzen. Das Projekt sei äußerst komplex, begründete die Bank die Verzögerung. Es sei sehr aufwendig, die Besitzverhältnisse zu ändern – eine Voraussetzung, um die Immobilie für potenzielle Investoren attraktiv zu machen. Die Gemeinschaftsordnung bürdet allen Eignern von Gewerbe- und Wohnflächen eine gemeinsame Verantwortung auf.
Bis Ende Juni sollen nun unterschriftsreife Verträge vorliegen, um die Rechtslage zu ändern – diese müssen jedoch von jedem der rund 550 Einzeleigentümer verifiziert werden. Unter den Wohnungsbesitzern wächst die Unruhe. Sie rechnen nicht damit, dass die Bauarbeiten vor 2012 wieder aufgenommen werden: „Wir müssen jetzt weiter auf einer Bauruine leben“, sagte eine Betroffene. Zumindest die Tiefgarage soll bis Ende Mai dieses Jahres komplett fertiggestellt sein.
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