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Kirchrode

Wasserkampschule: Kein Geld für die Sanierung des Pavillons

Die Wasserkampschule in Kirchrode möchte das Häuschen auf dem Schulgelände als Freizeitbereich nutzen. Um den maroden Pavillon allerdings zu einem schönen Rückzugsort für die Kinder werden zu lassen, muss das Gebäude zunächst von Grund auf für vermutlich sehr viel Geld saniert werden.
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Seniorenbüro, Kinderkrippe, Werkraum oder Lehrküche – die Ideen für die Nutzung des Pavillons sind sehr vielfältig.

Seniorenbüro, Kinderkrippe, Werkraum oder Lehrküche – die Ideen für die Nutzung des Pavillons sind sehr vielfältig.

© Krings

Die Arbeiten zur Sanierung der Grundschule Wasserkampstraße in Kirchrode schreiten zügig voran: Seit Jahresbeginn können die rund 450 Schüler in der Sporthalle wieder turnen, auch die Klassenräume im Neubautrakt der Schule sind bereits bezogen und Rektor Rolf Reuper und sein Kollegium freuen sich über neue Räume im frisch sanierten Verwaltungstrakt. Doch während die Bauarbeiten im Altbau auf Hochtouren laufen, um die aufwendige Sanierung rechtzeitig bis zu den Sommerferien abzuschließen, gibt es zwischen Schulleitung und Stadtverwaltung Unstimmigkeiten über die weitere Nutzung des maroden Pavillons, der vor mehr als 40 Jahren auf dem Schulgelände errichtet worden ist.

Das Gebäude, in dem sich bis vor kurzem auch das Seniorenbüro Kirchrode befand, war bei den Sanierungsplanungen nicht berücksichtigt worden. Statt den rund 250 Quadratmeter großen Bau weiter für die Schule zu nutzen, sollte eine Kinderkrippe in die Räume einziehen. Diese Pläne hat die Stadt inzwischen aufgegeben. „Die Nutzung als Kinderkrippe wurde geprüft, musste jedoch wegen der hohen Kosten – auch bedingt durch den schlechten baulichen Zustand – wieder verworfen werden“, erklärte Stadtsprecher Klaus Helmer. Nun soll der Pavillon wohl doch wieder der Grundschule zur Verfügung stehen.

Die Schulleitung begrüßt diesen Schwenk und hat auch schon konkrete Pläne für den Flachdachbau, in dem derzeit noch Werk- und Musikraum der Schule untergebracht sind. Sie möchte das Gebäude gerne im Rahmen der Ganztagsbetreuung ab dem Schuljahr 2010/2011 als Freizeitbereich für die Grundschüler gestalten. Zudem könnten in dem Gebäude noch eine kleine Lehrküche und eventuell eine Schulbücherei untergebracht werden. Die große Lehrküche im Altbau wird zu einer geräumigen Küche mit Essensausgabe für die Mensa umgebaut.

Um den maroden Pavillon allerdings zu einem schönen Rückzugsort für die Kinder werden zu lassen, muss das Gebäude zunächst von Grund auf für vermutlich sehr viel Geld saniert werden. „Ich hoffe, dass das auch geschieht“, sagt Reuper entschieden. Wie viel eine solche Baumaßnahme kosten könnte, weiß er nicht. Die Stadt allerdings möchte für die Renovierung gar kein Geld in die Hand nehmen. „Die Verwaltung prüft zurzeit, ob eine anschließende Nutzung ohne Investitionsmittel möglich ist“, hebt Helmer hervor. Kosten für eine Sanierung seien noch gar nicht berechnet worden, da ohnehin keine Mittel dafür eingeplant seien.

Sigrid Krings


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