Präsentieren den Bücherschrank auf dem neuen Stephansplatz: Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil (links) und Bezirksbürgermeister Lothar Pollähne.
Acht Monate haben die Umbauarbeiten am heimlichen Zentrum des zweitgrößten Stadtteils Hannovers gedauert. Nach Ansicht aller Beteiligten an der gestrigen Eröffnung haben sich die Mühen aber gelohnt. Die einstige Querstraße vor dem Café Högers ist jetzt von Autos befreit, die Grünanlagen sind neu sortiert, der Parkplatz ist verschönert worden. Auch wurden die Übergänge zum Platz verbessert, die Beleuchtung erneuert und zusätzliche Sitzmöglichkeiten sowie Fahrradbügel aufgestellt. „Der umgestaltete Platz bereichert die ohnehin schon sehr attraktive Südstadt um ein weiteres Stück Lebensqualität“, sagte Oberbürgermeister Stephan Weil. Etwa 550.000 Euro hat die Stadt investiert, Bürger durften in zwei Beteiligungsrunden mitdiskutieren und Vorschläge einbringen.
Auch Bezirksbürgermeister Lothar Pollähne und die Kommunalpolitiker fanden lobende Worte. SPD-Ratsherr Thomas Hermann allerdings wunderte sich, dass auf der neuen Grünfläche am Trafohäuschen nicht ein einziger Müllbehälter installiert ist. „Wo drei Bänke stehen, sollte ein Abfalleimer nicht fehlen“, sagt Hermann. Zuvor hatte sich der Bezirksrat bereits für Fahrradbügel stark gemacht.
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