Wruck hatte beantragt, die Einrichtung einer Tempo-30-Zone auf der Burgwedeler Straße zwischen Sutel- und Kurze-Kamp-Straße zu prüfen und gegebenenfalls zu verwirklichen.
Der WfH-Vertreter hatte damit vor allem die Interessen der Kita-Kinder aus dem Senator-Feldmann-Haus im Blick: Sie und ihre Eltern seien durch den starken Verkehr auf der Burgwedeler Straße besonders gefährdet, wenn sie auf dem Weg zur Kindertagestätte oder auf dem Heimweg seien.
Während sich Felix Blaschzyk für die CDU gegen „punktuelle Tempo-30-Begrenzungen“ im Allgemeinen und auf der Burgwedeler Straße im Besonderen aussprach („man kann die Strecke nicht als Highway bezeichnen“), signalisierten Christoher Bodirsky (Grüne) und Claudia Heinrich (SPD) grundsätzliche Zustimmung. Allerdings schränkten auch sie ein, dass es recht problematisch sei, die Geschwindigkeit auf einem gerade einmal 200 Meter langen Abschnitt einer Hauptverkehrsstraße auf 30 Stundenkilometer zu beschränken. „Das funktioniert nicht“, sagte Bodirsky und verwies auf die schlechten Erfahrungen mit dem Tempolimit im Heidkampe. Zudem könnten Anlieger anderer Straßenabschnitte ebenfalls Verkehrsberuhigungen fordern, wenn diese erst einmal an einer Stelle genehmigt worden seien.
Trotz ihrer Vorbehalte votierten SPD und Grüne letztendlich doch für den Antrag von Wruck. Es sei ja nur ein Prüfauftrag – und der werde von der Stadt ohnehin abschlägig beschieden, argumentierten sie.
hd
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