Ungemütlich war die Rutschpartie besonders für Radfahrer.
Hannover. Schnee und Eis haben es am Freitagmorgen auf den Straßen in Niedersachsen mehrfach krachen lassen. Besonders betroffen war nach Angaben der Polizei die Region Hannover mit mindestens acht Glätte-Unfällen. Auf der Autobahn 37 bei Burgdorf stellte sich ein Lastwagen quer und versperrte die Fahrbahn. Die Strecke musste in Richtung Hannover vorübergehend gesperrt werden.
Auf dem Messeschnellweg verlor am frühen Morgen ein 43-Jähriger die Kontrolle über seinen Sattelzug. Zwischen den den Anschlussstellen Weidetor und Pferdeturm geriet er – offensichtlich wegen zu hoher Geschwindigkeit – auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Leitplanke. Dabei wurde einer der Fahrzeugtanks beschädigt. Die Feuerwehr pumpte mehrere Liter des austretenden Diesels in ein Fass um. Der 43-jährige Fahrer blieb unverletzt. Nach Schätzungen der Polizei beträgt der Schaden 100.000 Euro. Der Messeschnellweg war bis etwa 9.00 Uhr in Richtung Süden gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Auch in anderen Teilen Niedersachsens kam es zu Unfällen auf den rutschigen Straßen. Einige Fahrer verloren die Kontrolle über ihre Autos, landeten im Graben und wurden leicht verletzt. Meist blieb es jedoch bei Blechschäden. In Westerstede im Landkreis Ammerland kam ein Lastwagen von der Straße ab und beschädigte 36 Seitenplanken, ein Verkehrsschild und eine Lärmschutzwand.
Hier finden Sie aktuelle Informationen zur Verkehrslage in Niedersachsen.
tfi/frs/dpa
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