Leiterin Heinrike Pfohl-Horster betreut Mia und Moritz bis zum Abend.
Die erste von einer Elterninitiative getragene Kinderladen mit Nachmittagsbetreuung in der Stadt hat ihren Betrieb aufgenommen. Am Sonnabend wurden die Räumlichkeiten von „Michel und Ida“ in der Goebenstraße offiziell eröffnet. 15 Kinder im Altern zwischen einem und drei Jahren werden dort, aufgeteilt in eine Vormittags- und eine Nachmittags-Gruppe, ab sofort betreut.
Vor mehr als einem Jahr hatten fünf Familien den Verein in der List ins Leben gerufen. „Wir haben damals einfach keine Plätze gefunden, an denen unsere Kinder auch nach 16 Uhr betreut werden konnten“, begründet die Vereinsvorsitzende Heinrike Pfohl-Horster den Schritt. Der Kinderladen ist deshalb täglich von 7.30 bis 18.30 Uhr geöffnet. Vier Erzieherinnen betreuen die Mädchen und Jungen.
Die Nachricht, dass im Stadtteil eine Nachmittagsbetreuung für unter Dreijährige entstehen soll, hatte sich herumgesprochen, noch bevor der Mietvertrag für die Räumlichkeiten unterschrieben war. „Es ist offenbar ein riesiger Bedarf vorhanden, den ein normaler Kinderladen nie und nimmer abdecken kann“, erklärte Pfohl-Horster.
Rund 100.000 Euro haben Umbauten der ehemaligen Büroräume und die Ausstattung für den Kinderladen gekostet. Das Geld stammt aus Mitteln des Bundes und aus einem Topf der Stadt Hannover. Das Gebäude selbst gehört dem niedersächsichen Landesverband des BUND, des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland. Die Naturschützer unterstützten die Elterninitiative nicht nur bei einigen Unwägbarkeiten, die sich im Lauf des Projekt ergaben. Eine gemeinsame Zusammenarbeit ist bereits in der Planung. „Es gibt Überlegungen, die Kinder bereits im ganz frühen Alter mit dem Thema Umwelt- und Naturschutz in Berührung zu bringen“, sagte die Vereinsvorsitzende.
| Städtewetter |
| Ihre Stadt/Ihr Ort |
Tagestemperatur |
|
Nachttemperatur |
|
Regenprognose |
|
Windstärke |
|
Pollenflug |
|