Wird aufgewertet: Der Andreas-Hermes-Platz, fotografiert vom Bredero-Hochhaus.
Mitte. „Wenn das Projekt Erfolg hat, könnte es Vorbild auch für andere Stadtteilplätze in Hannover sein“, sagte Bezirksmanagerin Claudia Göttler im Bezirksrat Mitte.
Immer wieder werden Gebäude und Skulpturen am Andreas-Hermes-Platz als Ecken zum Urinieren missbraucht. Nun will die Stadt mit vereinter Kreativität mehrerer Ämter versuchen, Lösungen zu finden, die nicht so teuer sind wie ein Toilettenhäuschen – am Opernplatz soll solch ein Projekt rund 100.000 Euro kosten. „Das Dixi-Klo soll zunächst probeweise zwischen Brunnenwand und Treppenabgang installiert werden“, sagt Göttler. Wegen der „exponierten Lage“ sei eine „künstlerische Ummantelung“ geplant. Zudem werde die Toilette so im Boden verankert, „dass sie nicht am nächsten Morgen im großen Teichbecken liegt“.
Licht am Platz: Derzeit werden Strahler montiert, die den Platz und die Brunnenwand besser ausleuchten. Der erste Lichttest könnte morgen Abend starten.
Toilette am Raschplatz: Die Toilette am Andreas-Hermes-Platz solle kein Ersatz für die lange geplante Toilette am Raschplatz sein. Der Bezirksrat forderte die Verwaltung erneut auf, die Toilette endlich einzurichten – möglicherweise nicht am ursprünglich geplanten Standort, wenn dieser zu teuer sei.
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