Der Friederikenplatz wird umgebaut.
Hannover-Mitte. Bisher queren dort innerhalb weniger Meter drei Überwege den Fahrstreifen – zwei für Radfahrer und einer für Fußgänger. Für Probleme sorgte bisher, dass dort unterschiedliche Vorfahrtsregelungen gelten. Während am ersten Überweg die Radfahrer den Autofahrern Vorfahrt gewähren müssen, ist wenige Meter dahinter das Gegenteil der Fall: Dort haben die Radfahrer Vorfahrt. An dem Zebrastreifen, der zwischen den beiden Überwegen für die Radfahrer liegt, müssen bislang ebenfalls die Autofahrer halten. Dieses Durcheinander, das immer wieder zu Irritationen und Zusammenstößen führte, soll nun ein Ende haben: Die drei Überwege werden zusammengelegt, in Zukunft wird eine Ampelanlage die Vorfahrt an dieser Stelle regeln.
Nach Angaben der Stadtverwaltung belaufen sich die Kosten auf rund 30 000 Euro. In etwa drei Wochen sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein; bis dahin ist am Friederikenplatz mit erheblichen Behinderungen zu rechnen. Autofahrer, die vom Friedrichswall kommend in Richtung Leibnizufer abbiegen wollen, können nicht die Rechtsabbiegerspur benutzen. Sie werden an der Verkehrsinsel vorbeigeleitet, erst dahinter ist das Abbiegen möglich.
Im November war es am Friederikenplatz zu zwei verheerenden Unfällen gekommen. Ein 67-jähriger Radfahrer wurde lebensgefährlich verletzt, als er die Rechtsabbiegerspur kreuzen wollte und dabei die Vorfahrt eines Pkw missachtete. Am Tag darauf starb ein 83-jähriger Radfahrer. Er wurde von einem Opel erfasst, als er den Friederikenplatz von der Lavesallee kommend in Richtung Landtag überqueren wollte. An dieser Stelle sollen Radfahrer die Kreuzung künftig nicht mehr direkt überqueren können.
| Städtewetter |
| Ihre Stadt/Ihr Ort |
Tagestemperatur |
|
Nachttemperatur |
|
Regenprognose |
|
Windstärke |
|
Pollenflug |
|