Versöhnlich, sag ich, es ist versöhnlich. Schlaftrunken hab ich’s morgens im Radio vernommen – meine Landsleut’ haben die erste Goldene errungen. Ich war glücklich. Für den Moment. Und dann is es mir eing’schossen: Ich habs verpasst!
Himmelherrgott, ich Schnarchnase bin weggeknackt, also sanft eingeschlummert im Bett, dank Ausschalt-Automatik hat sich des Batsch’nkino, also der Fernseher, selbst ausgemacht, irgendwann nachts. Als dann die Rodler Gold g’holt haben, war ich längst im Reich der Träume.
Andererseits: Also, ich muss schon sag’n, a bisserl komisch is diese Sportart schon – Rodeln im Doppelsitzer.
Zwei Männer so dicht übereinanderliegend, na ja, nix gegen unsere Olympia-Helden, aber komisch schaut des schon aus, gewöhnungsbedürftig irgendwie.
Bei den Sommerspielen gibts ja auch kein Reitturnier, wo auf einem Ross zwei g’standene Mannsbilder sitzen, eng hintereinander, gut, zumindest noch net. Aber als offene Gesellschaft wollen wir ja niemanden verunglimpfen.
Weder die Rodler im Doppelsitzer noch die emsigen Curling-Spieler. Wobei mich die teilweise mit ihrem Beserl schon ein Bisserl an unsere Putzkolonne erinnern.
Final-Held Didier Drogba verlässt den FC Chelsea. In einem Interview mit dem französischen Fachmagazin „France Football“ (Mittwoch) erklärte der 34 Jahre alte Fußball-Star, dass er die Entscheidung seinen Mitspielern am Sonntag mitgeteilt habe. mehr