So, jetzt is‘ sie da, die Staatskrise. Hab‘ ich‘s net g‘sagt, jetzt is‘ sie da. So was von blamabel die Vorstellung meiner Landsleut‘ bei der Olympiaabfahrt, eh nur die Königsdiziplin. Kein Edelmetall, nur ein vierter Platz – Blech! Lauter Sacklpicker sind das! (Zu Deutsch: Vollnieten). Immer wieder ist es das gleiche: Als Favoriten geadelt, als Verlierer getadelt. Und was war schuld an der erbärmlichen Vorstellung? Nein, nicht die Brettln. Die Birn‘! Alles Kopfsache.
Dabei bin ich heimgehetzt von der Arbeit wie ein Irrer, nur damit ich nix verpass‘. Und das schlimmste ist – ein Schweizer hat g‘wonnen. Sogar den Deutschen ich‘s eher vergönnt! Aber es muss ja ein Schweizer triumphieren, ausgerechnet in der österreichischen Paradedisziplin. Und jetzt suhlen sich diese Schneebrunzer (Spaßvögel) im Erfolg. Und wir dümpeln mit einer Bronzenen am Ende der Medaillenbilanz herum.
Doppelt schlimm ist, dass die Eidgenossen im Langlaufen die nächste Goldene abg‘staubt haben. Nur gut, das ich mich bei der Disziplin net über Österreicher ärgern hab müssen – dort waren nämlich gleich gar keine am Start. Bei den Skirennen werd‘ ich künftig wohl nur mehr dem Kwame Nkrumah-Acheampong aus Ghana die Daumen drücken. Gewinnen wird der auch nix. Aber dafür macht der Bursch‘ wenigstens Laune.
Final-Held Didier Drogba verlässt den FC Chelsea. In einem Interview mit dem französischen Fachmagazin „France Football“ (Mittwoch) erklärte der 34 Jahre alte Fußball-Star, dass er die Entscheidung seinen Mitspielern am Sonntag mitgeteilt habe. mehr