Ich sag‘s ihnen, die schöne Alpenrepublik, meine wunderbare Heimat, sie ist ein einziges Jammertal. Die alpinen Herren – sie reißen einfach nix! Keine Medaille bislang. Inferior. Da stellts unsereins die Zehennägel auf, manch ein Fernsehzuschauer streckt vor lauter Ärger über so viel Unvermögen gleich die Batsch‘n, also, segnet das Zeitliche.
Ok, ok. Vor den goldigen nordischen Kombinierern ich zieh‘ den Hut. Auch vor den Doppelsitzer-Rodlern, den Skispringern und den Ski-Damen. Bittschön, die haben wenigstens Erfolg. Aber Himmelsakrament, des zählt doch alles nix – zumindest im Vergleich mit den alpinen Herren! Jetzt droht den Pistenstürmern die größte Pleite der Olympiageschichte.
Versagen auch noch die Slalom-Herren, erleidet Austria einen kompletten Bauchfleck, droht also ein Extremabsturz. Ärger, als 1984 in Sarajevo, dort hat wenigstens der Steiner Jimmy Abfahrts-Bronze dablas‘n, also errungen.
Aber es gibt ja noch den Slalom. Und da bin ich bescheiden: Es muss net einmal ein Österreicher ganz oben aufm Stockerl, also dem Treppchen stehen. Ich würd‘ ich mich sogar über einen vierten Platz freuen – wenn da nur ein Schweizer landet.
Final-Held Didier Drogba verlässt den FC Chelsea. In einem Interview mit dem französischen Fachmagazin „France Football“ (Mittwoch) erklärte der 34 Jahre alte Fußball-Star, dass er die Entscheidung seinen Mitspielern am Sonntag mitgeteilt habe. mehr