So, jetzt wissen wir’s: Auf Zechtour war er, der Streitberger Schorsch aus Zell am See – und das in der Nacht vor der Superkombi-Abfahrt. Anzwitschert (angetrunken) soll er g’wesen sein – und den Skihaserln an seiner Seit’n einen Kurzen, also ein Stamperl, nach dem anderen spendiert haben, das schreiben zumindest die österreichischen Tageszeitungen. Das erklärt dann den 20. Platz mit 2,4 Sekunden Rückstand. So eine Blamage. Zumal die Saufbilder auch noch im Internet aufgetaucht sind.
Andererseits: Vielleicht is er es net anders g’wohnt, der Schluckspecht. Letztlich kommt er von der Alm. Und dort wächst man fast schon auf unter den Schirmbars: Bei Williams-Birn’, bei Flügerl (Red-Bull-Wodka), Jagatee (Schwarztee mit Stroh-Rum), oder Marillenschnaps. Aber bittschön, des soll jetzt keine Entschuldigung sein für den nächtlichen Pist’n-Ausflug. Schließlich soll er ja ein Vorbild sein, der Streitberger.
Andererseits: Ich erinnere mich an Sportarten, da war Alkoholkonsum gang und gäbe. Beim Eisstockschießen im Heimatort meiner Eltern zum Beispiel. Ohne vier Krügel Gösser, also zwei Liter Bier, hat der Hochstätter Ferdl seinerzeit nie einen Stock auch nur ang’rührt. Und wie hat der weiterblitzt, also weitergetrunken! Für den Ferdl war Gerstensaft wie Himbeerkracherl, also Limonade. Die Wettbewerbe hat er trotzdem regelmäßig g’wonnen. So g’sehen hatte er dem Streitberger was voraus.
Final-Held Didier Drogba verlässt den FC Chelsea. In einem Interview mit dem französischen Fachmagazin „France Football“ (Mittwoch) erklärte der 34 Jahre alte Fußball-Star, dass er die Entscheidung seinen Mitspielern am Sonntag mitgeteilt habe. mehr