Na, habe die Ehre, also Respekt! Das is mal einer, so einen bräuchten die Austro-Ski-Herren in der Abfahrt, im Super-G oder wo auch immer. Einen, der den anderen zeigt, wo der Bartl den Most holt, also einen echten Draufgänger eben. Silber hat er g’holt, der Matt Andi. Und ich sags Ihnen: Das glänzt! Denn dieser Skicross-Bewerb, der ist nix für Nerverl mit Stelzen wie ein Storch, also Feiglinge mit dürren Beinen. Da brauchts halt Schmalz in den Hax’n. Und Mut.
Wie diese Lackln, also die großen Kerle, da den Cypress Mountain runtergebrettert sind – echt beinhart. Fast wie im Berufsverkehr. Rassige Kurvenduelle, Kollisionen, gut, den einen oder anderen hats auf die Gosch’n prakt, ich mein, zerlegt. Aber ich bitt Sie: Das ist Sport, das ist Unterhaltung! Und passiert ist ja eh nix.
Da muss ich schon wieder an diese Suderer, also Nörgler, denken, die den Sport schlechtreden wollen. Zu gefährlich, zu riskant, was für Wahnsinnige, sagen die.
Sicher, ein bisserl deppert, also verrückt, musst schon sein, wennst mit einem Siebziger über eine Buckelpist’n bloderst, also rast, gemeinsam mit anderen, die dir den Weg abschneiden.
Andererseits: Wenn ich an meinen letzten Alpen-Urlaub denk, dann war das nicht viel anders: Eisplatten, Mulden, dazu Horden osteuropäischer Skitouristen, alle die Stöcke unterm Arm, blindwütig zur Talstation rasend, großenteils auch noch anbürschtelt, also alkoholisiert. Das war dort der Pistenalltag. Und da wollen noch welche behaupten, Skicross wär gefährlich.
Final-Held Didier Drogba verlässt den FC Chelsea. In einem Interview mit dem französischen Fachmagazin „France Football“ (Mittwoch) erklärte der 34 Jahre alte Fußball-Star, dass er die Entscheidung seinen Mitspielern am Sonntag mitgeteilt habe. mehr