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GEMEINSAM: Zusammen mit denanderen Spalierkids hält Noah (links) das 96-Banner.Fotos: Treblin

GEMEINSAM: Zusammen mit den anderen Spalierkids hält Noah (links) das 96-Banner.© Nigel Treblin

Hannover 96

Noahs großer Glücksmoment

Ganz nah dran an den 96-Stars : Für Noah ist am Freitag ein Traum in Erfüllung gegangen. Als Spalierkind durfte er in der HDI-Arena vor dem Anpfiff gegen Hertha seinen Idolen aus nächster Nähe zusehen. Für den Achtjährigen , der in Wiesbaden wohnt und dort die Liebe zu 96 mit Papa Daniel lebt, ein sehr aufregender Abend. Werauch mal mit den 96-Profis auf dem Platz stehen will, findet Infos auf der 96-Internetseite.

Hannover. Die Wangen sind ganz rot, ein breites Grinsen zieht sich durch Noahs Gesicht. Mit seiner Zunge spielt er nervös in seinen Zahnlücken. Die Augen sind weit aufgerissen. Kein Wort aus dem Mund des Achtjährigen. Nicken und Strahlen müssen gerade als Kommunikation reichen - dabei ist Noah sonst eher ein Plappermaul.

Was ihm die Sprache verschlagen hat? Sein Verein Hannover 96! Doch es war kein normaler Stadion-Besuch und auch kein so besonders erfolgreiches Spiel gegen die Hertha am Freitagabend. Der kleine Fan aber durfte so nah dran sein an den Spielern wie kaum ein anderer - als 96-Spalierkind. Gemeinsam mit anderen Kids hielt er den riesigen 96-Banner „Gemeinsam Schwarz-Weiß-Grün“ auf dem Rasen hoch - kurz vor dem Anpfiff, vor zehntausenden Fußballfans.

Eine halbe Stunde vor Spielbeginn steht Noah am Treffpunkt an der HDI-Arena. Die Aufregung ist ihm da schon deutlich anzumerken. Er klammert sich ans Bein seines Vaters Daniel, zieht an dessen Hand. „Vielleicht seh ich Ronny“, sagt Noah und meint damit sein großes Vorbild, den 96-Torwart Ron-Robert Zieler. „Ich hab die gleichen Handschuhe wie er.“ Seit einem Jahr spielt Noah im Verein Fußball. Allerdings in Wiesbaden, wo er lebt und zur Schule geht. Die Leidenschaft für 96 hat er vom Papa übernommen, der in Hannover aufgewachsen ist. Und in den Ferien gehts natürlich immer zu den Großeltern - und dann zum 96-Training.

Gleich wird Noah wissen, wie nah er seinem Idol Zieler kommt: Gemeinsam mit anderen Spalierkindern und 96-Kids-Betreuer Sebastian Holletzek geht es in die Mixed-Zone im Untergeschoß des Stadions. Dort, direkt am Eingang zum Innenraum, wo nur Spieler, Trainer, Betreuer, Schiedsrichter und ausgewählte Journalisten hineindürfen, steht nun Noah und wartet auf seinen Einsatz. Es gibt Einlaufshirts für alle. 96-Maskottchen Eddi versucht mit ein bisschen Stimmungsmache die Aufregung zu nehmen. „92, 93, 94, 95 - 96!“, singt auch Noah mit.

Da kommen plötzlich die Spieler nach dem Warmmachen und gehen direkt an Noah vorbei in die Kabine. Alle werden von den Kleinen mit Namen begrüßt - und manche klatschen sogar ab. Aber dann ist Konzentration gefragt. Die Aufgabe wartet, denn jetzt gehts für die Spalierkinder mit dem großen Banner raus in die Arena.

Das Stadion ist voll, die Stimmung gut. wehende Fahnen - von dort unten sieht das besonders beeindruckend aus. Ossy Pfeiffer und Dete Kuhlmann singen die „Alte Liebe“, die Fans singen mit. Gänsehautatmosphäre. Dann geht alles ganz schnell: Die Spieler laufen ein, die Kinder gehen zurück - alle sichtlich beeindruckt vom Stadionerlebnis. „Cool“, presst Noah raus. Am beeindruckendsten? „Als aus den Lautsprechern die Namen kamen - und die dann alle gerufen haben.“

Noch wie in Trance geht der Achtjährige auf seinen Sitzplatz und schaut von dort mit seinen Eltern das Spiel. Die wollen natürlich von ihrem Sohn wissen, wie es ihm gefallen hat. „Der Rasen war ganz nass“, beginnt fällt noah als erstes ein. Zieler sei „ein bisschen weiter weg“ an ihm vorbei gelaufen. Eindrücke fürs Leben - Noahs 96-Glücksmoment. Ganz logische Konsequenz: „Jetzt möchte ich Einlaufkind werden!“ Hand in Hand mit seinem Idol auf den Platz kommen. Noch näher ran an die 96-Stars. Damit Noah sich für seine eigene Karriere was abgucken kann.

Eva-Maria Weiß


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