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12.05.2015, Schauspielhaus, Hannover, 96-Serie mit Lars-Ole Walburg

Dramen gibt es hier wie dort. Es ist ein kollektives Erlebnis. Und wenn gespielt wird, ruft das bei den Zuschauern echte Emotionen hervor. Fußball und Theater haben einiges gemeinsam - „nur mit unterschiedlichen Gehaltsvorstellungen“, schränkt Lars-Ole Walburg, Intendant am Schauspielhaus Hannover, ein.

96-GARTENZWERGE: Michael Seibert mit Fan-Utensilien auf seinem Balkon in der List.

Ein Spiel reichte und er war angefixt. Der 47-jährige Michael Seibert, technischer Redakteur bei einer IT-Firma, ist seit 32 Jahren treuer Anhänger von Hannover 96. Ein Rückblick auf ein paar Partien.

ER LEBT 96:
Archivar
Sebastian
Kurbach
vor den Räumen
der alten
Geschäftsstelle
an der
Clausewitzstraße.
Fotos: Petrow

Sebastian Kurbach macht das Archiv von 96 „Champions-League-reif“ - der studierte Historiker träumt von einem Vereinsmuseum.

SELBSTVERTRAUEN:Arzt Marco Ezechieli rät den Spielern,sich erfolgreiche Szenen aus derVergangenheit immer wieder aufVideo anzuschauen.Fotos: Petrow

Am 16. Dezember vergangenen Jahres hat 96 zum letzten Mal ein Spiel gewonnen - beim 2:0 gegen Augsburg. Seitdem sind 151 Tage vergangen.

DIE DREI VOM FANPROJEKT: Tanja Behrends, Manuel Schröder und Michael Anolke (von links) sind Sozialarbeiter im Umfeld von 96.  Foto: Petrow

Wie die Sozialarbeiter des Fanprojekts Hannover die 96-Krise erleben.

SCHNITTCHENTRIBÜNE? 
Im VIP-Bereich ist es 
schick - das schließt eine 
große Leidenschaft der 
Besucher für 96 aber
 nicht aus.

„Wir sind die Fans, und ihr seid es nicht“ schallt es dem Brötchenblock gelegentlich bei Heimspielen entgegen. 1500 Zuschauer fasst der VIP-Bereich. Und dabei handelt es sich tatsächlich auch um echte Fußballfans.

Nach der Schulzeit verlieren sich die Meisten aus den Augen – nicht so der „Block W5“. Die 16 Mitglieder sind seit der Schulzeit befreundet, gehen seit 2004 gemeinsam ins Stadion und feuern ihren Verein 96 an.

Er tut ja nun wirklich alles, damit in Hannover weiter erstklassig Fußball gespielt werden kann. Ex-96-Profi Frank Hartmann ist der Soccer-König der Stadt. Das war der Chef des Soccer-Parks in Wülfel schon vorher - aber jetzt erst recht. Hartmann hat nun auch den Soccer-Park Langenhagen am Engelbosteler Stadtweg übernommen - ein neuer prominenter Partner ist dazugekommen: Marco Stichnoth, Geschäftsführer und Manager des Eishockey-Oberligisten Hannover Scorpions.

Längst ist aus Fußball mehr geworden als die Faszination über Taktik und Tore: Das liebste Hobby vieler Deutschen ist ein enormer Wirtschaftsfaktor - davon profitieren auch Städte. Der Sport bedeutet zusätzliche Steuereinnahmen - und Hannover 96 hat mit dem Stadion auch ein Wahrzeichen für die lokale Identität geschaffen, sagt Hannovers Tourismuschef Hans Nolte im NP-Interview.

Auch beim Spiel in Wolfsburg gabs für die 96-Fans Björn Brocher, Karl Zedler, Lars Peters und Bernd Kreft (von links) viel zu diskutieren.

Es geht um Pils und Punkte: Wie ein 96-Stammtisch in Hemmingen jubelt und leidet.

SEIN REVIER: Rainer Knorr im Biergartender Nordkurve gegenüber der HDI-Arena.

Nicht nur die Spieler mögen ihn: Multitalent Rainer Knorr ist die gute Seele der Kneipe Nordkurve und kennt die halbe Stadt.

Claus Schacht steht vorm Hemminger Rathaus - und zu seiner Leidenschaft.

Hemmingens Bürgermeister Claus Schacht ist seit 50 Jahren 96-Fan. Er hat vom Fußball fürs Leben gelernt.

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