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Hannover 96

Sportgericht ermittelt wegen Leuchtrakete

Die Bundesligisten VfL Wolfsburg und Hannover 96 müssen nach dem Leuchtraketen-Vorfall vom Dienstagabend mit Strafen des DFB-Sportgerichts rechnen. Der Deutsche Fußball-Bund bestätigte  am Mittwoch, dass der Kontrollausschuss ermittelt - und dass beide Vereine angeschrieben und zu einer Stellungnahme aufgefordert wurden.

Hannover. Unmittelbar vor dem Derby (0:4) in Hannover waren mehrere Leuchtraketen abgeschossen worden, eine davon schlug genau unter dem Dach der Hannoveraner Reservebank ein. VfL-Manager Klaus Allofs hatte sich bei den Gastgebern für das unverantwortliche Verhalten einiger Wolfsburger Anhänger in Hannover entschuldigt. Ersten Erkenntnissen zufolge soll der Beschuss glimpflich und ohne Verletzungen ausgegangen sein.

Im Wolfsburger Fanblock wurden zudem mehrere Bengalische Feuer gezündet.

Weil der gastgebende Verein für die Sicherheit im Stadion verantwortlich ist, droht auch Hannover eine Strafe. Es ist nicht das erste Mal, dass Wolfsburger Fans im Rahmen des Derbys für negative Schlagzeilen sorgen.

Beim bisher letzten Duell in der niedersächsischen Landeshauptstadt am 6. Dezember 2014 hatten VfL-Fans im Gästeblock in Hannover vier bengalische Feuer sowie eine Rauchbombe gezündet. Der Verein war dafür vom Sportgericht des DFB mit einer Geldstrafe in Höhe von 6000 Euro belegt worden.


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