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Mame Diouf.

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Irre 96-Posse um Diouf: 7,5-Millionen-SMS

Wie wertvoll der 96-Stürmer Mame Diouf für Trabzonspor wirklich ist, weiß Sascha Ernst seit einiger Zeit aus eigener Erfahrung. Der 22-Jährige aus dem Saarland bekam merkwürdige Nachrichten auf sein Mobiltelefon.

Hannover. Absender war ein türkischer Spielerberater, der einen Spieler für Trabzonspor vermitteln wollte. Ernst bekam ein Angebot von 7,5 Millionen Euro netto für drei Jahre, dazu Auto, ein Haus und Prämien. Dabei ist Ernst nicht einmal Stürmer, sondern Torwart des Kreisligisten FV Grün-Weiß Matzenberg.

Schnell war klar: Trabzon machte keine Mätzchen, sondern wollte Diouf ab Sommer verpflichten. Ab dem 4. März bekam Ernst die erste Nachricht auf Whats App. Die Meldungen kamen bei ihm an, weil er die alte Handy-Nummer von Diouf übernommen hatte, ohne es zu wissen.

„In zig Nachrichten behauptete ein Sukru Kaya, dass er von Trabzonspor beauftragt worden sei, Diouf zu kontaktieren und in die Türkei zu vermitteln“, berichtete Ernst der „Bild“-Zeitung im Saarland. „Er schickte sogar ein offizielles Dokument mit, das vom Präsidenten Trabzonspors unterschrieben war.“

Ernst begann sogar, aus Spaß mit dem Berater zu verhandeln. Zuerst sollte Diouf zwei Millionen Euro netto pro Jahr bekommen, das Angebot wurde später sogar erhöht. Immerhin weiß Hannover jetzt, was Diouf der Fußballwelt wert ist. dt


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