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Johan Djourou

Johan Djourou© imago sportfotodienst

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Transfers

Hannover 96 an Djourou interessiert

Neues Jahr, neue Namen auf der 96-Wunschliste. Der Schweizer Nationalspieler Johan Djourou „ist im Gespräch“ bei 96, bestätigt Boss Martin Kind.

Hannover. Djourou ist Kollege von Per Mertesacker bei Arsenal London. Gestern Abend beim Spiel in Southampton saß Djourou aber schon nicht mehr auf der Bank. In dieser Saison hat der Innenverteidiger nur zwei Ligapokalspiele mitgemacht. Keine heiße, aber „eine interessante Spur“, meint Kind.

Ob Djourou aber auch so ein Knaller-Transfer wäre wie Mame Diouf, bleibt fraglich. Den Stürmer hatte Sportchef Jörg Schmadtke von Manchester United geholt. Diouf war dort nur Ersatz. Manchester hat ein starkes Stürmerangebot. Die Arsenal-Defensive ist dagegen ohne Merte eher die Problemzone des Teams.

96 könnte sich wohl mit Arsenal verständigen, zwei Millionen Euro wären etwa fällig. Der Vertrag des 25-Jährigen in London gilt bis 2015. Auch Neapel soll an ihm dran sein. Für die Karriere in der Nationalelf benötigt Djourou Spielpraxis. In Hannover könnte er mit Mario Eggimann den Schweizer Block in der Innenverteidigung bilden. 96 braucht eine weitere Abwehr-Alternative, da Felipe noch bis ins Frühjahr, womöglich sogar bis Saisonende ausfällt. Der Brasilianer setzt die Reha in seiner Heimat fort und kommt erst nach der 96-Rückkehr aus dem Trainingslager Mitte Januar wieder nach Hannover.

Felipe, als Ersatz für den nach Wolfsburg gewechselten Emanuel Pogatetz verpflichtet, wird in der ersten Saison 96 nicht wirklich helfen können. Ob das bei Djourou anders ist, wird sich im Praxistest zeigen.

Am Sonnabend sollen neue Spieler mit nach Portugal fliegen. „Theoretisch könnte in einem Tag alles abgewickelt werden“, erklärt der 96-Chef. „Nicht ausschließen“ will Kind auch, „dass noch mal neue Bewegung bei Kacar reinkommen könnte.“

Der HSV verstärkt den Druck auf Gojko Kacar. Der Mittelfeldspieler darf heute nicht mit ins Trainigslager. Klares Zeichen - der HSV will ihn verkaufen, 500000 Euro Ablöse soll 96 zahlen. Das Problem bleibt sein hohes Jahresgehalt von geschätzt zwei Millionen Euro. Kacar muss verzichten, oder der Wechsel platzt.

„Es muss alles passen“, sagte der wieder fitte Kacar beim HSV-Trainingsauftakt. „Manchmal gibt es auch andere als finanzielle Erwägungen für die Fortsetzung der Karriere“, meint Kind.

Für die rechte Seite ist der Pole Pawel Olkowski (22) von Gornik Zabrze ein Kandidat als Ersatz für den verletzten Lars Stindl. 96 könnte eine Ausstiegsklausel nutzen und Olkowski für 700000 Euro kaufen.


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