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Under Armour

Hannover 96: Neues Trikot zur nächsten Saison

Der 96-Chef Martin Kind will Kontinuität bei den Top-Sponsoren. Aber: Hannover kriegt schon wieder ein neues Trikot, von einem anderen Hersteller.

Von Andreas Willeke

Hannover. 96-Chef Martin Kind plant langfristige Lösungen auf allen Ebenen. Sportlich mit Trainer und Sportdirektor, aber auch wirtschaftlich. „Kontinuität ist gut bei allen Sponsoren, am wichtigsten aber bei den stärksten“, sagt Kind. Deshalb will der 96-Chef die Verträge mit Hauptsponsor TUI und Stadionsponsor AWD verlängern.

Beim Ausrüster gibt es dagegen einen Wechsel. Under Armour wird zur nächsten Saison durch einen neuen Trikothersteller ersetzt.
Die Amerikaner „wollten die Verträge modifizieren“, erklärt Kind. Das heißt: Sie wollten weniger zahlen, nicht mehr 750.000 Euro pro Saison. Daraufhin suchte 96 nach einem neuen Ausrüster. Die wirtschaftliche Bedeutung für 96 sieht man an der Sponsorenpyramide – der Ausrüster steht an dritter Stelle.

Kind verabschiedet sich bereits von Under Armour: „Sie waren ein guter Partner.“ Ein Ausrüsterwechsel gehört bei 96 alle drei Jahre zum Programm: Uhlsport (2002 bis 2005), Diadora (bis 2008) und Under Armour (bis 2011) stellten seit dem Aufstieg die Trikots. „Es geht um Ausrüstung plus Barleistung“ auch für den neuen Partner, der laut Kind „auch ein etablierter sein kann“. Allerdings wird es nicht Adidas. Entscheidung im Januar.

Seit dem Aufstieg fliegt 96 mit Hauptsponsor TUI. Kind will, dass das so bleibt. Der Vertrag endet im Juni, die TUI hat eine Option für ein weiteres Jahr. Die Chance zur einseitigen Verlängerung hat der Konzern noch nicht wahrgenommen. Kind hofft, dass „das Gespräch darüber gleich zu einem neuen Vertrag führt“.

Sprecher Robin Zimmermann lässt keine TUI-Tendenz erkennen. „Wir sind weiter in Gesprächen“, mehr sagt er nicht. Kinds „Ziel ist, das bis Januar geklärt zu haben“. Mehr als die knapp vier Millionen Euro, die die TUI überweist, sind für 96 wohl nicht drin.

Nächster wichtiger Vertrag – das Namensrecht am Stadion. Der AWD hat bis 2012 unterschrieben und besitzt eine Option bis 2014. Kind ist „Wohlwollen signalisiert worden“ für die Verlängerung. Drei Millionen Euro kassiert 96 pro Jahr vom AWD.

Beim Stadionnamen ist Kontinuität besonders wichtig. Ständige Wechsel wie in Hamburg nerven die Fans. Der HSV spielte erst in der AOL-, dann der HSH-Nordbank- und nun in der Imtech-Arena. Das will dann irgendwann keiner mehr wissen. Man spricht nur noch von der HSV- oder Hamburg-Arena.


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