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Leon Guski (links) hielt gestern in der AWD-Arena alles akribisch mit der Kamera fest, hier den Eckstoß von Sergio Pinto.© Daniel Reinhardt

Schillerschule

Hannover 96: Matheschüler entdecken die kleine Sensation

Einem Geheimnis des 96-Erfolges gingen gestern zwölf Achtklässler der Schillerschule auf die Spur. Bei einem Mathe-Forscher-Projekt der Stiftung Rechnen filmten sie in der AWD-Arena Sergio Pinto und seine Teamkollegen, während die Profis Eckbälle, Einwürfe und Freistöße paukten.

Von Jacqueline Wynes

hannover. Für die größte Überraschung sorgte dabei Manuel Schmiedebach. 96-Trainer Mirko Slomka staunte über dessen Einwürfe: „Ich wusste gar nicht, dass der Manu so weit wirft.“ Eine kleine Sensation.

Für die Schüler stand der Lernfaktor im Vordergrund. Mit dem Videomaterial untersuchen die Kleefelder Gymnasiasten die Flugbahnen der Bälle: So soll sogar Mathe Spaß machen. Paula Schaper (14) lernte auch sportlich dazu: „Ich spiele seit acht Jahren Fußball und konnte mir sogar ein bisschen was abgucken.“

Zu viel forschen sollen die Jugendlichen aber auch wieder nicht, schon gar nicht bei Pintos berüchtigten Flatterbällen. „Sein Schuss soll lieber unberechenbar bleiben“, sagte der studierte Mathematiklehrer Slomka.

Schmiedebach warf, Pinto schoss, auch Konstantin Rausch machte eine gute Figur. Er zirkelte Torwart Markus Miller zwei Freistöße hintereinander ins Tor und konnte sich den Jubel gerade noch verkneifen.

Kollege Lars Stindl applaudierte und verriet: „Mit so einer Aktion wäre der Mathe-Unterricht auch für mich ein bisschen interessanter geworden. Vielleicht hätte ich dann in der Oberstufe auch mehr als fünf Punkte gehabt.“


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