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Korkut stellt sich den Fans.

Braunschweig-96

Das Derby - so lief der Liveticker

Derby-Tag: die Neue Presse berichtete hier von den Fan-Demos, aus den Bussen, Zügen und aus Braunschweig sowie den Vorkommnissen nach dem Spiel. Lesen Sie die Vorkommnisse im Live-Ticker nach.

21.05 Uhr: Die Fans sind nahezu komplett abgezogen.

20.44 Uhr: Zieler schafft es, die Menge zu beruhigen. "Es tut mir so leid für euch! Ich glaube, nach diesem Abend haben es bei uns wirklich alle kapiert, worum es geht. Da können wir auch nicht einfach weitermachen wie bisher." Die Unterhaltungen werden sachlicher.

20.40 Uhr: Der Platz leert sich langsam, immer noch stehen einige Spieler am Zaun. Sie wirken aber hilflos, können sich ihre Leistung offenbar selbst nicht erklären.

20.30 Uhr: Schlaudraff ist da, versucht zu beruhigen - kommt aber kaum gegen die Sprechchöre an. Auch Sakai und Marcelo sind gekommen. Die Spieler wirken aber relativ hilflos, es findet kein richtiger Austausch statt. Mittlerweile verlassen immer mehr Fans den Protest.

20.20 Uhr: Wie gehts an der HDI-Arena weiter? Die Lage ist gespannt, Spieler sind nicht mehr zu sehen. Die Polizei meldet mehrere beschädigte Autos im Bereich des Waterloo-Biergartens.

20.06 Uhr: Zieler, Prib und Schulz stehen am Zaun, versuchen zu deeskalieren. "Dufner raus", ruft die Menge.

19.44 Uhr: Korkut und Westphal wollen vor die Fans treten, aber es fliegen Flaschen und Feuerwerkskörper. Stindl und Huszti kommen zum Zaun, versuchen, mit den Fans zu reden. Die Fans rufen: "Kind raus!", "Außer Sievers könnt ihr alle gehen!" Stindl ist auf dem Zaun und versucht, via Megaphon die Fans zu beruhigen. Auch Sievers redet auf einige Fans ein.

 

19.42 Uhr: Die Fans, einige von ihnen vermummt, fordern: "Schickt die Spieler raus!" Die Polizei bildet mit den Ordnern hinter dem Zaun eine Kette. Zwei Wasserwerfer stehen bereit.

 

19.35 Uhr: Die Spieler sind auf dem Stadiongelände. Fans versuchen, über die Zäune zu klettern. Die Polizei setzt Wasserwerfer ein.

19.32 Uhr: Jetzt wird es lauter: "Wir haben die Schnauze voll!" "Schmeißt den Vorstand raus!". Die Fans werden immer wütender. Angbelich kommt der Mannschaftsbus gerade am Südeingang an. Die Polizei marschiert auf. Fans schmeißen Pyro über den Zaun aufs Stadiongelände.

19.25 Uhr: Auf dem Gelände von Hannover 96 ist ein Bus vorgefahren - aber nicht der Mannschaftsbus. Es steigen weitere Ordner aus. Fan-Sprechchöre zur Polizei: "Das habt ihr gut gemacht, Ihr seht super aus." Immer mehr Polizeiwagen kommen heran. Ein aggressiver Fan schreit: "Schlag den Dufner zusammen!"

19.18 Uhr: An der "Nordkurve" werden Böller gezündet. Die Lage wirkt immer bedrohlicher. Circa 250 Fans stehen vor dem Stadiontor, und es werden minütlich mehr.

19.11 Uhr: Ein Polizeisprecher über den Einsatz nach dem Spiel: 100 Krawallmacher wurden mit einem Wasserwerfer auseinandergetrieben. Die meisten flüchteten daraufhin in Richtung Calenberger Neustadt, einer wurde festgenommen. Ein Randalierer wurde durch einen Hundebiss verletzt.

19.06 Uhr: Die Polizei verlegt sukzessive Einsatzfahrzeuge i Richtung Tor 3 der HDI-Arena - jenes Tor, durch das der Mannschaftsbus aufs Gelände fahren wird. Auch dort stehen zahlreiche Ordner. Und es kommen immer mehr Fans dort hin. Alles wartet auf die Ankunft des Teams.

18.55 Uhr: Mehrere Hundert Fans warten an der HDI-Arena auf den Mannschaftsbus. Die Polizei hat ihre Fahrzeuge vor dem Fanshop aufgestellt. Am Stadiontor (Nord) stehen Ordner bereit. Die Atmosphäre ist sehr angespannt.

18.43 Uhr: Die ersten Busse kommen an. Frustierte Fans verlassen den Schützenplatz.

 

18.30 Uhr: Ein paar hundert Leute sind an der HDI-Arena. Womöglich warten sie auf den Mannschaftsbus. Auch die Polizei sammelt sich dort, macht sich auf Ärger gefasst.

18.16 Uhr: Auch auf dem Platz der Göttinger Sieben treffen Fans und Polizei jetzt aufeinander.

18.03 Uhr: Etwa 500 96-Anhänger ziehen nun von der Nordkurve in Richtung Altstadt. Die Polizeibeamten am Hauptbahnhof reagieren mit 15 Einsatzwagen und fahren los.

17.59 Uhr: Einige Busse sind schon wieder auf dem Rückweg, die Stimmung ist nur mäßig:

 

17.47 Uhr: An der HDI-Arena droht die Lage zu eskalieren. Steine und Flaschen fliegen, die Polizei legt ihre Kampfmontur an.

17.41 Uhr: Ganz Braunschweig feiert derweil den Sieg. Rund ums Stadion gibts Siegerbierchen. Die 96-Anhänger fahren unn mit der zweiten Bus-Rutsche nach Hause.

17.39 Uhr: An der HDI-Arena auf Höhe der Nordkurve haben sich zahlreiche vermummte Ultras versammelt. Die ersten Flaschen und Böller sind schon geflogen, eine Person wurde verletzt. Die Polizei versucht per Lautsprecher beruhigend auf die 96-Anhänger einzureden, bringt aber dennoch vorsichtshalber die Wasserwerfer in Stellung. Hoffentlich eskaliert das nicht.

17.25 Uhr: Die Busse fahren los. Die Wut der Fans ist riesig, die Stimmung auf dem Nullpunkt. Zum Glück bleibt es friedlich!

17.20 Uhr: Die Fans verlassen wütend das Stadion in Richtung Busse, einige brüllen schon "Absteiger".

17.10 Uhr: Die Busse für die Rückfahrt stehen bereit für den Rücktransport. Auch die Polizei bringt sich in Stellung.

 

16.59 Uhr: Zurück in Hannover: Die 700 Fans von 96, die zur Kurz-Kundgebung in Braunschweig waren, sind vor rund zehn Minuten mit dem Zug am Hauptbahnhof eingetroffen. Viele machen sich jetzt auf den Weg in Richtung HDI-Arena und Fankneipe "Nordkurve". Sollten sie dort auf den Mannschaftsbus warten, wird es vermutlich kein freundlicher Empfang.

16.48 Uhr: Auch die letzten 100 Fans von 96 haben jetzt die Rückreise mit dem Zug aus Braunschweig angetreten.

16.01 Uhr: Ums Stadion herum ist alles ruhig, die Polizei verlebt einen ruhigen Nachmittag.

15.42 Uhr: Die Rückreise hat begonnen. Soeben hat der erste Zug mit rund 700 Fans von Hannover 96 den Braunschweiger Bahnhof in Richtung Landeshauptstadt verlassen. Die Bundespolizei begleitet den Tross wieder mit zahlreichen Kräften. In etwa 40 Minuten werden die 96-Anhänger in Hannover eintreffen. Rund 100 Fans stehen zurzeit auf dem Bahnhof Braunschweig und warten auf den nächsten Regionalexpress. Alles ist ruhig.

15.29 Uhr: Sportlich geht es mit dem Ticker hier weiter.

15.28 Uhr: Auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) zieht ein Zwischenfazit nach dem Ende der Kundgebung am Braunschweiger Bahnhof: "Es ist bislang ruhig geblieben. Das Konzept der Polizei ist aufgegangen", sagt der stellvertretende GdP-Landesvorsitzende, Jörg Mildahn. Dass es keine Ausschreitungen gab, ist "der Polizeitaktik und dem Aufgebot der Polizei geschuldet".

15.26 Uhr: Die Taktik der Polizei ging voll auf. Es kam zu keinen Zwischenfällen. "Dafür gibt es hier mehr Polizisten als beim Revierderby Dortmund-Schalke", berichtet NP-Redakteur Carsten.

15.16 Uhr: Die Demo in Braunschweig ist mittlerweile vorbei, die Polizei rückt ab:

 

15.14 Uhr: Public Viewing in der Nordkurve in Hannover, meldet Twitter-Userin @annalenaboehm


15.10 Uhr: Es fehlen immer noch ca. 400 96-Anhänger. Die umstrittene Ticketvergabe beschäftigt die Fans weiterhin, wie dieses Banner zeigt:

 

15.08 Uhr: Die Wasserwerfer der Polizei stehen vorsichtshalber bereit, auf den Dächern des Bahnhofs wachen Einsatzkräfte.

15.05 Uhr: Der Versammlungsleiter löst die Demo in Braunschweig zeitnah auf, um die Chance zu haben, in Hannover die zweite Halbzeit schauen zu können. Alles ist ruhig.

15:04 Uhr: Und so wird Braunschweig verlieren: 26 Davari - 5 Kessel, 3 Bicakcic, 25 Correia, 19 Reichel - 6 Damir Vrancic, 10 Boland - 14 Elabdellaoui, 11 Hochscheidt - 7 Nielsen, 12 Kumbela

15:00 Uhr: Die 96-Profis betreten um 14.52 Uhr den Eintracht-Rasen zum Warmmachen, kurz darauf folgen die Braunschweiger. Beide Fanlager feuern ihre Spieler an - schöne Derbyatmosphäre!

14:59 Uhr: Im 96-Block fehlen 800 bis 1000 Fans, meldet ein Anhänger. Fraglich, ob die noch reinkommen.

14.57 Uhr: Die Braunschweiger Polizei meldet: An der Kundgebung neben dem Bahnhof nehmen etwa 600 Fans teil. Alles ist friedlich. In der Innenstadt gibt es kaum Fan-Bewegungen. Und am Eintrachtstadion ist die Lage identisch mit jedem anderen Bundesligaspiel.

 

14.55 Uhr: Ein Hubschrauber kreist über Braunschweig, Hunde bellen. Die Demonstranten bleiben von der Polizei eingekesselt.

14.48 Uhr: Der zweite Zug fährt ein, die Stimmung ist ruhig.

14.47 Uhr: Alles vorbereitet für die Choreo: Außer im Gästeblock liegen auf sämtlichen Sitzen Fahnen und blau-gelbe Wurfrollen bereit.

 

14.42 Uhr: Einige Demonstranten wollen den Versammlungsplatz wieder verlassen und zurück nach Hannover fahren. Doch der Platz ist abgesperrt, und die 96-Anhänger müssen bleiben.

14.39 Uhr: Die rund 500 Ultras aus dem ersten Zug sind von der Bundespolizei durch den Seitenausgang des Braunschweiger Bahnhofs auf den Vorplatz geführt worden, wo die Kundgebung stattfindet. Der zweite Zug mit 96-Ultras soll in knapp zehn Minuten Braunschweig erreichen. Die Bundespolizei meldet, dass sich in dem Regionalrexpress nur noch rund 150 Anhänger von Hannover 96 befinden. Bislang wurde weder bei der Einfahrt in den Bahnhof Braunschweig noch auf dem Vorplatz Pyro gezündet. Dafür gibt es einige verbale Scharmützel zwischen 96-Ultras und der Polizei. Die Beamten stufen die Stimmung vieler Fans als "gereizt" gegenüber der Polizei ein.

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14.38 Uhr: Ein Fan: "Langsam wird es heiß." Schmähgesänge auf beiden Seiten. Die Hände werden feuchter.

14.37 Uhr: Die 96-Aufstellung ist da, größte Veränderung: Rechter Verteidiger ist Frantisek Rajtoral, links verteidigt Christian Schulz. Die Innenverteidiger sind Andre Hoffmann und Marcelo. Stürmer Didier Ya Konan steht erstmals seit sechs Monaten in der Startelf.

14.30 Uhr: 96 ist da! Der Bus hält direkt unterhalb des 96-Blocks, die Spieler bekommen die Fans aber nicht zu sehen

 

14.29 Uhr. Der 96-Block füllt sich, die gegenüberliegende Südkurve der Braunschweiger ist voll. Die Eintracht-Fans provozieren, sie singen: "Wir bleiben drin und ihr steigt ab!" Das werden wir ja sehen, Sportsfreunde.

 

14.28 Uhr: Die bisher eingetroffenen Konvois aus Hannover sind ohne Zwischenfälle in Braunschweig angekommen. Die Polizei hat die 96-Fans mit einem großen Ring aus Einsatzfahrzeugen von den Braunschweig-Anhängern abgeschirmt. "Die Lage am Stadion ist extrem entspannt", findet NP Fotograf Uwe. Das könnte vielleicht auch daran liegen, dass direkt neben dem Stadion eine Shell-Tankstelle ist. "Die macht das Geschäft ihres Lebens."

14.22 Uhr: Der erste 96-Fanzug ist in Braunschweig eingetroffen.

14.19 Uhr: Noch steht nicht fest, wie lange die 96-Fans in Braunschweig demonstrieren dürfen. Weil die Veranstaltung aber deutlich später beginnt, darf sie laut dem Einsatzleiter der Polizei in Braunschweig auch später enden.

14.18 Uhr: Die Spieler der Roten sind soeben im Braunschweiger Stadion eingetroffen.

14.09 Uhr: Auch der zweite Zug hat sich in Bewegung gesetzt. Keine Zwischenfälle in Hannover und auch aus Braunschweig gibt es nichts Gegenteiliges zu hören.

14.08 Uhr: Der letzte Fanbus hat gerade den Schützenplatz verlassen.

14.06 Uhr: Nur knapp 50 Fans sitzen im zweiten Zug Richtung Braunschweig. Scheinbar haben viele die Lust verloren, nach Braunschweig zu fahren.

14.05 Uhr: Noch vierzig Minuten bis zur 96-Fan-Demo in Braunschweig. Noch ist der Versammlungsplatz leer.

 

13.56 Uhr: Der zweite Zug rollt in den Hauptbahnhof Hannover. Die Fans stürmen den Wagen! Die Polizei riegelt ab.

13.51 Uhr: Im Presseraum ist jetzt schon alles vorbereitet - hier wird auch 96-Trainer Tayfun Korkut nachher sein Statement zum Spiel abgeben.

 

13.49 Uhr: In vielen Bussen sind Plätze frei geblieben. In Bus 21 sind es ganze 14. Ob die Fans wohl mit den letzten beiden Bussen nachkommen?

13.44 Uhr: Der siebte Bus-Konvoi ist auf dem Schützenplatz gestartet. In den Regionalzügen rund um Braunschweig sitzen immer mehr Eintracht-Fans, die auf dem Weg zum Stadion sind. Bislang gibt es laut Bundespolizei keine Zwischenfälle.

13.30 Uhr: Nicht überraschend: Die Braunschweiger planen eine große Choreo. Dürfte aber schwer werden, die aus dem Hinspiel zu toppen.

 

13.27 Uhr: 450 bis 500 Ultras aus Hannover befinden sich im ersten Regionalexpress nach Braunschweig. Sie werden von einer kompletten Einsatzhundertschaft der Bundespolizei begleitet. Am Braunschweiger Bahnhof warten gleich mehrere Hundertschaften des Bundespolizei darauf, die 96-Anhänger in Empfang nehmen zu können.

13.25 Uhr: Der Zug steht noch immer im Bahnhof - mittlerweile 25 Minuten verspätet.

13.22 Uhr: Ärger am Hauptbahnhof: Rund hundert 96-Anhänger stehen noch auf dem Bahnsteig und diskutieren mit der Polizei - für sie ist im Zug kein Platz mehr. Die geplante Demo in Braunschweig verschiebt sich dadurch.

13.20 Uhr: Ein Blick zum Stadion: Unzählige Polizisten, Straßensperren - aber alles friedlich.

 

13.19 Uhr: Am Bahnhof in Braunschweig werden die Gäste aus Hannover schon erwartet:

 

13.12 Uhr: Der erste Zug ist voll, die Polizei riegelt ab. Gleich fährt der erste Zug los. Die Stimmung bleibt nach wie vor friedlich.

13.05 Uhr: Der vierte Bus-Konvoi ist am Schützenplatz gestartet. Mehrere Eintracht-Fangruppen sind im Stadtgebiet von Braunschweig unterwegs, vereinzelt wird Pyro gezündet, meldet die Polizei.

13.03 Uhr: Die 96-Fans betreten jetzt den Zug.

13 Uhr: Die Fans müssen auf zwei Züge verteilt werden. Nur 700 passen in den ersten Zug.

12.59 Uhr: Der Bahnhof ist voll, Fans warten auf den Zug. Die Polizei hat die Lage gut im Griff.

 

12.37 Uhr: Die Braunschweiger haben klug geplant. 96-Fans sind dankbar für über ein Dutzend Dixi-Klos. Die ersten betreten jetzt auch das Stadion. Alles ruhig.

 

12.35 Uhr: Meine Güte, ist das voll! Ein Blick in den Hauptbahnhof Hannover:

 

12.33 Uhr: Der erste 96-Konvoi ist am Stadion. Ein Fan vor Ort berichtet: Unheimlich viel Polizei, wir sind angekommen. Unterwegs keine Zwischenfälle - zum Glück! Einige Braunschweiger Fans grüßen mit dem Mittelfinger.

12.32 Uhr: Die ersten 96-Fans haben Braunschweiger Boden unter den Füßen. Sieben Anhänger fehlten übrigens im ersten Bus.

12.30 Uhr: Die Polizei Braunschweig meldet: "Der erste Konvoi trifft in Braunschweig ein."

12.26 Uhr: Am Schützenplatz ist es weiterhin friedlich. Nach und nach verlassen die Konvois das Gelände gen Braunschweig. Dort sorgen dann 2600 Polizeibeamte und 700 Einsatzkräfte der Bundespolizei für Ordnung und Sicherheit.

 

12.24 Uhr: Erste Nachrichten aus dem Bus. Die ersten Fans müssen aufs Klo, aber angehalten wird nicht. Einige werden immer lustiger nach Schlücken aus ihren mitgebrachten Karamalz-Plastikflaschen. Die Busse sind nicht überfüllt, genug Platz ist und ein bisschen gesungen wird auch. Es gibt Meldungen von einem Unfall eines Busses auf der A2, der Unfall geschah allerdings in der Gegenrichtung, betrifft den 96-Konvoi nicht.  

12.20 Uhr: Die Demo erreicht den Hauptbahnhof und wird beendet. Die Fans gehen in Richtung Gleise und warten auf den Zug nach Braunschweig. Abfahrt: 12.55 Uhr.

12.19 Uhr: Die Braunschweiger Polizei macht sich allmählich bereit. In 10 Minuten sollen die ersten Busse aus Hannover eintreffen, der Zug wird um 13.41 Uhr erwartet.

12.14 Uhr: Der Fansprecher zieht ein positives Fazit von der Demo. Der Schweigemarsch würde die Stimmung im Fanlager zeigen. Er spricht von 1500 Fans, die gekommen sind. Wie viele gleich mit den Zügen nach Braunschweig fahren, kann er nicht sagen. Er rechnet in jedem Fall nicht mit gewalttätigen Auseinandersetzungen. Gleich erreicht der Tross den Hauptbahnhof.

12:10 Uhr: Die Lage am Hauptbahnhof in Braunschweig ist noch ruhig - bisher sind hier nur jede Menge Polizeibeamte zu sehen. Das könnte sich spätestens ab 14 Uhr ändern: Zur angemeldeten Kundgebung der 96-Fans direkt vor dem Bahnhof werden 500 Hannoveraner erwartet.  Der Bahnhof wurde bereits umfassend abgeriegelt.

12.06 Uhr: Ein Polizist sagt, sie hätten gehofft, dass es so ruhig bleiben wird, gerechnet haben sie damit nicht.

12:03 Uhr: Der Demo-Zug erreicht den Aegidientorplatz. Alles bleibt friedlich. Ein massives Polizeiaufgebot begleitet die Fans. Jetzt gehts weiter in Richtung Hauptbahnhof - dort soll um 12:55 Uhr der Zug nach Braunschweig gehen.

 

11.58 Uhr: Die Abfahrt der Busse auf dem Schützenplatz wurde von drei Einsatzhundertschaften der Polizei gesichert. Zusammen mit der Demobegleitung sind also etwa 600 Polizeibeamte damit beschäftigt, das Derby in Hannover zu sichern.

11:51 Uhr: Die 96-Fans Michael (30) und Steffen (31) fahren mit dem Bus nach Braunschweig - "das ist schließlich der sicherste Weg". Von dem Fanzug halten sie nichts: "Heute geht es nur darum, die Mannschaft zu unterstützen. Demonstrieren kann man auch noch wann anders."

11.49 Uhr: Die Demonstranten ziehen weiter in Richtung Maschsee.

11.45 Uhr: Prominenter Gast bei der Kundgebung am Stadion: Der Vizepräsident der Polizeidirektion Hannover, Thomas Rochell, ist auch da.

11:42 Uhr: Die Sprecher beklagen, 96 habe sich von den Fans abgewandt und fordern "Kind muss weg".

11:37 Uhr: Der Zug nach Braunschweig ist brechend voll, voller Polizei. Der Speisewagen ist dafür ganz leer...

11:35 Uhr: Service für die Schlafmützen oder Zu-Spät-Kommer: Nachdem der letzte Konvoi vom Schützenplatz gerollt ist, fahren noch zwei weitere Busse nach Braunschweig hinterher. Jeder Fan mit Karte kommt ins Stadion!

11:34 Uhr: Kundgebung am Stadion. Die Fans werden über die Kontrollen informiert.

11:29 Uhr: Etwa zeitgleich ist der Fanmarsch am Stadion angekommen. "Das Ganze erinnert an einen Trauermarsch. Alles ruhig, keine Gesänge", zieht unser NP-Team vor Ort ein Fazit.

 

11:28 Uhr: Sogar zwei Minuten vor der angekündigten Zeit setzt sich der erste Bus in Bewegung. Vor jedem Bus fährt ein Polizeiwagen, zwischen den Bussen fährt außerdem jeweils ein Polizeibulli.

11.25 Uhr: Die Polizei sichert die gesamte Fahrtstrecke auf der A2 ab. Insbesondere die Ausfahrt Hansestraße im Bereich der Auffahrt zur Braunschweiger Stadtautobahn wird gesichert. Karsten Wolff, Sprecher für die Polizei Braunschweig meldet: "An der A2 sind heute Nacht zwei Banner mit Schmährufen gegen 96-Anhänger entfernt worden."

11.20 Uhr: Die ersten 96er steigen in die Busse ein. Jeder Fan wird akribisch von 96-Ordnern untersucht. Glasflaschen und Alkohol sind ohnehin tabu. Über dem Schützenplatz kreist ein Polizeihubschrauber.

11.16 Uhr: Der Tross ist am Waterloo! 1300 Fans sind dabei, so eine erste Meldung der Polizei.

11.15 Uhr: Hannover 96 und die Polizei begrüßen die Fans der Roten. Der erste Konvoi startet pünktlich um 11.30 Uhr. Die Fahrzeit bis zum Braunschweiger Stadion soll zwischen einer Stunde und zwanzig Minuten beziehungsweise anderthalb Stunden betragen. Alle 96-Anhänger werden gebeten die Busse am Stadion möglichst zügig zu verlassen - der Platz wird schnell wieder für die nächsten Konvois benötigt. 

11.09 Uhr: Etwa 200 bis 250 gut gelaunte 96-Fans haben sich bereits vor den Bussen am Schützenplatz versammelt und nehmen noch die letzten Schlücke Gerstensaft zu sich - im Bus und im Stadion herrscht schließlich Alkoholverbot. Ab 11.30 Uhr macht sich der erste Buskonvoi  auf den Weg in Richtung Braunschweig. Spannend: Ungefähr dann könnte auch der Ultras-Demonstrationszug in Richtung Robert-Enke-Straße auf Höhe des Schüzenplatzes sein.

 

11 Uhr: Knapp 1000 Fans setzen sich in Bewegung! Die fordern Reisefreiheit für Fußballfans. Alles ist friedlich.

 

10.55 Uhr: Gleich startet die Fandemo am Opernplatz. Am Schützenplatz werden bald die 2200 hannoverschen Derbykartenbesitzer mit etwa 50 Bussen ins Braunschweiger Stadion gebracht. Sie sollen in kleinen Konvois zu je sieben Fahrzeugen fahren. Alle Busfahrten werden von der Polizei begleitet.

 

10.51 Uhr: Auch am Braunschweiger Stadion ist schon jede Menge Polizei. Mit dabei haben sie auch zwei Wasserwerfer.

10.43 Uhr: Die Einfahrt für die 96-Anhänger ist übrigens nur über das Gildetor möglich. Hier trennt ein freundlicher Ordner die Fußballfans von den Zirkusbesuchern des Circus Charles Knie.

10.38 Uhr: Einige Kilometer weiter am Schützenplatz ist die Situation ebenfalls entspannt. Unser Polizeifotograf Christian meldet: "Das Verhältnis Polizei - Fans beträgt derzeit noch etwa 90 zu zehn." Die Busse warten jedenfalls bereits am Schaustellertor.

 

10.30 Uhr: Am Opernplatz haben sich bereits 400 bis 500 Fußballfans versammelt - und es werden stetig mehr. Auch die Polizei ist mit einem ordentlichen Aufgebot vor Ort. In der Goethestraße haben sich etwa 20, am Schützenplatz etwa 60 bis 70 Polizeifahrzeuge postiert.

10.27 Uhr: Die Braunschweiger Fußballfans markieren ihr Revier. Unsere Kollegen melden jedenfalls einen Fußballbanner an der Hansestraße im Bereich der Auffahrt zur Stadtautobahn.

10.15 Uhr: Der Derby-Tag hat begonnen. Bisher ist in den rivalisierenden Städten alles friedlich. An Hannovers Opernplatz startet ab 11 Uhr eine Fandemonstration - etwa 1000 96er wollen dabei sein. Vor fünf Minuten sind am Schützenplatz auch bereits die ersten Busse eingetroffen.


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