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06.04.2014
Saharastaub kontra Blütenpollen
Momentan befinden sich viele Partikel in der Luft. Dazu gehören neben dem so häufig genannten Saharastaub auch Blütenpollen.
Nicht alle Partikel, die man derzeit auf dem Autoblech findet, bestehen aus Saharastaub oder Wüstensand. So werden häufig Fakten verwechselt. Vor allem in tieferen Lagen befindet sich seit Tagen eine gelbgrünlich-gräuliche Dunstschicht, die nur Sichtweiten von 3,5 bis 9 Kilometern zulässt. Auch auf den Autos befindet sich dünne und falls auf der Frontscheibe liegend auch schmierige Substanz. Anhand der Größe und Farbe kann man feststellen, ob es sich um Staub oder Pollen handelt. Sind die Partikel mit dem Auge noch erkennbar und haben sie eine grünliche oder gelblich-grauliche Färbung, handelt es sich um Pollen von Bäumen und Kräutern. Auch in einiger Entfernung von Rapsfeldern gibt es bei deren Blüte in einigen Wochen häufig gelbe Blütenpollen, die sich fast überall in der Republik niederschlagen. Saharastaub kann man mit bloßem Auge kaum sehen, er macht sich vor allem nach leichtem Regen durch hell- bis dunkelbraune Flecken auf den Scheiben und dunklem oder sehr hellem Lack bemerkbar. Er wird über Tage hinweg und auch über einige Tausende von Kilometern transportiert. Da er wasserabstoßend ist, macht er sich als ideales Eiskeim in der Atmosphäre nützlich. So befanden sich in den letzten Tagen einige hohe Wolken in 9 bis 11 Kilometern Höhe bei minus 45 bis minus 60 Grad Celsius in der Luft. Normalerweise steigt der Wüstenstaub nicht so hoch, doch unter bestimmten Voraussetzungen kann er durch Vertikalbewegungen in die eisig-kalten Regionen verfrachtet werden. Zur normalen Wolken- und Nebelbildung sind diese Partikel nicht geeignet. Dazu benötigt man wasseranziehende Partikel wie zum Beispiel Meersalz, Stick- und Schwefeloxide. Nur aus dem Zusammenspiel zwischen den wasseranziehenden und wasserabstoßenden Teilchen in der Atmosphäre schafft es die Natur, auf sehr schwierigem Weg über die Eisphase den Regen zu produzieren, den wir zum Leben dringend benötigen. Je nachdem, welche Partikel sich in der Luft befinden, sind die Sonnenauf- und -untergänge mehr oder weniger farbenprächtig. Wüstenstaub färbt den Himmel dann gelblichrot mit einer glühenden Sonne nahe dem Horizont. Blütenstaub färbt eher schmutzig gelbgrau oder grünlichgrau. Doch die schönsten Farben liefert der Staub, der bei Vulkanausbrüchen in die Luft geschleudert wird. Dann ist der Himmel am Morgen oder Abend mit lila- bis lindfarbenen Tönen versehen. Spätestens am Montag ist Staub bei uns kein Thema mehr. Von Westen her kommt dann Meeresluft heran. Mit ihr und einigen Regenfälle wird die Atmosphäre vorübergehend von Staub und Pollen gereinigt.
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