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Kreuzfahrten

Unterwegs mit vielen Paketen

Französisch-Polynesien mit dem Postschiff entdecken

Diese Reise verspricht, ein großes Abenteuer zu werden: Ein modernes Postschiff, die Aranui III, versorgt die Bewohner der süd-pazifischen Inselwelt der Tuamotus und Marquesas regelmäßig mit Briefen, Paketen und sonstigen Waren.
Paradies in der Südsee

Das kristallklare Wasser der Südsee mit bunten Korallenfischen ist ein Paradies für Schwimmer und Taucher.

© serge simo - Fotolia

Menschen, die die einzigartige und in ihrer Schönheit bezaubernde Welt Französisch-Polynesiens auf ungewöhnliche Weise entdecken möchten, können auf der Aranui III mitreisen. Große, aber einfach eingerichtete Kabinen und luxuriösere Suites sind eigens für höchstens 200 Gäste vorgesehen, eine Rundfahrt dauert genau zwei Wochen.

An Bord des Postschiffs geht es in Papeete, der Hauptstadt von Tahiti. Dies ist der größte und bevölkerungsreichste Teil der Gesellschaftsinseln. Etwa 178 000 Einheimische bewohnen die Doppelinsel aus Tahiti Nui und dem kleineren Tahiti Iti, die aus zwei erloschenen Vulkanen entstanden ist. Steile Gipfel und tiefe, im Verlauf von vielen Jahrtausenden eingegrabene Täler kennzeichnen das Eiland. Das kristallklare Wasser der Südsee mit bunten Korallenfischen, faszinierenden Haien, Rochen, Schwertfischen oder Meeresschildkröten ist ein Paradies für jeden Taucher. Weite Strände mit schwarzem, basaltischem Sand sind an den Inselrändern zu finden, außerdem weiße, von Menschenhand angelegte Sandstrände.

Ein Höhepunkt der Reise sind nach einem Stopp auf dem UNESCO-Biosphärenreservat Fakarava die 14 Marquesas-Inseln, rund 1600 Kilometer nordöstlich von Tahiti. Ihren Ursprung verdankt die touristisch kaum erschlossene Inselgruppe einer vulkanisch aus der Tiefsee aufragenden Gebirgskette. In stark zerklüfteten Gebieten lassen sich bei tropisch heißen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit spektakuläre Wasserfälle bewundern. Zum Teil sind die Marquesas sehr dicht bewachsen und der Regenwald endet erst am höchsten Gipfel.

Einen krassen Gegensatz dazu bilden wüstenähnliche Gebiete. In Atuona auf Hiva Oa, dem Hauptort der zweitgrößten von insgesamt sechs bewohnten Inseln, ließ sich der berühmte Maler Paul Gauguin inspirieren und liegt dort ebenso wie der bekannte belgische Sänger und Komponist Jacques Brel begraben.

Besonders spannend sind die Stippvisiten auf der Insel Tahuata und der kleinen Insel Ua Huka. Hier befinden sich die ältesten archäologischen Überreste der Marquesas. Schließlich erreicht die Aranui III Rangiroa, das größte Atoll des Tuamotu-Archipels etwa 350 Kilometer nordöstlich von Tahiti. Klar und türkisfarben ist das Wasser der riesigen Lagune, die ringförmig von 240 kleinen Inselchen umgeben ist. Die Reise mit dem Postschiff endet wieder in Papeete.

Sigrid Krings/Stefanie Möllke

Wussten Sie's?

Reisewillige buchen ihre Reisen bislang kaum über Smartphones. Nur drei Prozent der europäischen Reisenden haben ihre Buchung über ihr mobiles Endgerät vorgenommen. 96 Prozent der Online-Nutzer allerdings fixierten ihre Reise am Computer oder Laptop.

Quelle: ITB-World Travel Trends Report


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