Die Queen Mary 2 ist aus fast einer Million Legosteinen gebaut.
Heute beherbergt das denkmalgeschützte Gebäude das Internationale Maritime Museum Hamburg rund um die riesige Privatsammlung des Museumsgründers Peter Tamm. Ein Besuch dort lohnt sich für jeden, der sich einmal in die mehr als 3000 Jahre alte Geschichte der Seefahrt mit all ihren Facetten vertiefen möchte.
Für einen gemütlichen Rundgang auf den rund 16 000 Quadratmetern der zehn Ausstellungsdecks sollten Besucher ausreichend Zeit einplanen. Denn es gibt viel zu entdecken: Da geht es mit einer ‚Funkbude‘, Morsegeräten und Signalbüchern etwa um die Entdeckung und Weiterentwicklung von Navigation und Kommunikation. Queen Mary 2, gebaut aus fast einer Million Legosteinen, ist der Mittelpunkt der Entdeckerstation für Kinder.
An anderer Stelle wird die Entstehung des Windes und dessen Wirkweise auf ein Segel erklärt. Anschaulich lassen sich die Entwicklung des Schiffbaus vom Einbaum der Steinzeit bis zum luxuriösen Hochseekreuzfahrtschiff und die Entwicklung des Segelsports vom königlichen Vergnügen zum Breitensport nachvollziehen. In original eingerichteten Kabinen riecht es fast schon nach Seeluft und Walgesänge oder das Heulen eines Unterwasser-Vulkans entführen in die schillernde Welt der Tiefsee.
Das Museum liegt in der Koreastraße 8 und ist dienstags, mittwochs, freitags, sonnabends und sonntags von 10 bis 18 Uhr sowie donnerstags von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Am Montag ist es geschlossen. Der Eintritt kostet für Erwachsene zehn Euro, für Kinder sieben Euro.
Weitere Informationen gibt es unter www.internationales-maritimes-museum.de.